Auf der interpack 2026 zeigt WERIT – der Kunststoffhersteller aus Altenkirchen – einen kompletten Neuauftritt: neues Logo, neuer Markenauftritt und drei klar gebündelte Business Units. CEO Kerstin Dorn erklärt im Gespräch mit packaging journal, warum sich das Familienunternehmen in die Bereiche Industrieverpackung, Rekonditionierung und Gebäudetechnik strukturiert hat – um agiler, kundennäher und entscheidungsstärker zu agieren.
Aus der Business Unit Verpackungstechnik präsentieren Leiterin Nina Schnitzler und Produktmanager Christian Seidel zwei Highlights: die neue Intrabox, ein automatisationsfähiger Mehrwegbehälter mit bis zu 40 Prozent Rezyklatanteil und damit PPWR-ready, sowie einen beleuchteten 300-Liter-IBC, der das Sortiment zwischen Kanister und klassischem 1.000-Liter-IBC schließt – und der so eindrucksvoll wirkt, dass WERIT bereits über Eventtechnik-Anwendungen nachdenkt.
Ein zentrales Thema bleibt die Nachhaltigkeit: Mit der eigenen Business Unit Rekonditionierung schließt WERIT den Materialkreislauf für seine Industrieverpackungen – Produkte werden zurückgenommen, aufbereitet und als rekonditionierte IBCs wieder in den Markt gegeben. Für die Eigentümerfamilie Schneider und das gesamte WERIT-Team ist das nach 75 Jahren Familienunternehmen kein PR-Thema, sondern Teil der DNA.
