Nadelschutzsystem für großvolumige Spritzen

Needle-Trap ist nun auch für großvolumige Spritzen verfügbar. (Bild: Schreiner Medipharm)
Schreiner MediPharm hat sein Nadelschutzsystem Needle-Trap weiterentwickelt: Das Label mit integriertem Nadelfänger ist nun auch für großvolumige Spritzen verfügbar. Auf der Pharmapack in Paris wird das Produkt erstmals vorgestellt. 

Der Markt für Biologika und Biosimilars wächst und stellt die Pharmaindustrie vor neue Anforderungen – auch beim Thema Verpackung und Anwendungssicherheit. Schreiner MediPharm hat daher sein bewährtes Nadelschutzsystem Needle-Trap weiterentwickelt. Die Innovation: Der integrierte Nadelfänger ist nun auch für großvolumige Spritzen mit bis zu 5 ml Inhalt einsetzbar – ein wichtiger Schritt für moderne Injektionslösungen, die im Zuge hochviskoser Biologika zunehmend gefragt sind.

Lösung für hochvolumige Applikationen

Biopharmazeutische Wirkstoffe zeichnen sich durch größere Molekülstrukturen und höhere Viskositäten aus, was die Verwendung von Spritzen mit größerem Füllvolumen erfordert. Zugleich müssen Sicherheitsmechanismen wie Nadelschutzsysteme zuverlässig funktionieren – sowohl in der pharmazeutischen Produktion als auch bei der Anwendung durch medizinisches Fachpersonal oder Patienten.

Hier setzt die neue Generation von Needle-Trap an: Sie ist kompatibel mit 2,25-ml-, 3-ml- und 5-ml-Spritzen und wurde hinsichtlich Design und Funktion gezielt auf die technischen und praktischen Anforderungen abgestimmt. Der Nadelschutz lässt sich nach der Injektion manuell aktivieren und fixiert die Nadel sicher im Etikett – ohne zusätzliches Bauteil oder Hilfsmittel.

Prozessintegration und Nachhaltigkeit

Die Weiterentwicklung überzeugt nicht nur funktional, sondern auch prozessseitig: Pharmaunternehmen können die Etiketten auf herkömmlichen Spendesystemen applizieren, sodass bestehende Verpackungsprozesse unverändert bleiben. Auch die Umverpackung muss nicht angepasst werden.

Ein weiterer Vorteil liegt in der Nachhaltigkeit: Das kompakte Design reduziert Materialeinsatz und CO₂-Emissionen gegenüber klassischen Schutzmechanismen wie Autoinjektoren oder Kunststoffkappen. Gleichzeitig entsteht weniger Verpackungsabfall, was nicht nur ökologisch, sondern auch logistisch von Vorteil ist – etwa beim Transport oder in der Kühlkette.

Regulatorische Konformität

Neben der nachhaltigen Ausrichtung unterstützt das System auch die gestiegenen Anforderungen an die Patientensicherheit. Der manuelle Mechanismus ist intuitiv und reduziert das Risiko von Nadelstichverletzungen, etwa im Heimgebrauch. Die zuverlässige Funktion wurde durch umfangreiche Produkttests nachgewiesen, ebenso wie die Integrationsfähigkeit in industrielle Fertigungsprozesse.

Erstmals präsentiert Schreiner MediPharm Needle-Trap für großvolumige Spritzen auf der Pharmapack, die vom 21. bis 22. Januar in Paris stattfindet. Am Stand 4B18 erhalten Fachbesucher detaillierte Einblicke in die Weiterentwicklung des Nadelschutzsystems sowie in das gesamte Portfolio multifunktionaler Spezialetiketten für die pharmazeutische Industrie. Schreiner MediPharm zeigt dort, wie innovative Etikettenlösungen einen wichtigen Beitrag zu mehr Sicherheit, Nachhaltigkeit und Effizienz in der Pharma Supply Chain leisten können.

Quelle: Schreiner Medipharm