Die internationale Zuliefermesse ProSweets Cologne erhält ab 2027 einen neuen Namen. Mit der Umbenennung in ISM Manufacturing ordnet die Koelnmesse ihr Messeportfolio für die Süßwaren- und Snackindustrie neu und bündelt künftig die gesamte Wertschöpfungskette unter dem Dach der Marke ISM.
Die Koelnmesse richtet ihr Messeportfolio für die Süßwaren- und Snackindustrie neu aus: Ab 2027 tritt die bisherige ProSweets Cologne unter dem Namen ISM Manufacturing auf. Nach Angaben der Koelnmesse ist das Rebranding Teil einer strategischen Weiterentwicklung, mit der die internationale Markenarchitektur im Bereich Ernährung vereinheitlicht und zugleich die Rolle der Zulieferindustrie gestärkt werden soll.
Künftig vereint das ISM-Markendach drei eng miteinander verzahnte Fachmessen in Köln: die ISM, die ab 2026 neu startende ISM Ingredients sowie die ISM Manufacturing. Damit werde erstmals die gesamte Wertschöpfungskette der Süßwaren- und Snackindustrie – von Rohstoffen über Produktion, Technologie und Verpackung bis zum fertigen Produkt – in einer integrierten Messekonstellation abgebildet.
Reaktion auf veränderte Marktanforderungen
Hintergrund der Neuausrichtung sind laut Koelnmesse die zunehmende Vernetzung und Komplexität innerhalb der Süßwaren- und Snackindustrie. Produktionsprozesse, Verpackungstechnologien und Rohstoffthemen greiffen immer stärker ineinander. Mit der neuen Markenarchitektur werde die Zulieferindustrie enger an die ISM angebunden und als integraler Bestandteil der globalen Branche positioniert.
Ab 2027 sollen zudem gemeinsame digitale Services zur Verfügung stehen, darunter ein zentraler Website-Auftritt, ein gemeinsamer Ticketshop, eine Messe-App sowie einheitliche Networking- und Kommunikationsplattformen. Ziel sei es, Planung, Austausch und Sichtbarkeit für alle Beteiligten zu verbessern und den fachlichen sowie geschäftlichen Dialog entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu fördern.
Inhalte bleiben, Integration wächst
Inhaltlich knüpft die ISM Manufacturing an die bisherige ProSweets Cologne an. Seit 2006 hatte sich die Messe als eigenständige Plattform für Zulieferer, Maschinenhersteller und Anbieter von Verpackungs- und Produktionstechnologien etabliert. Diese Rolle soll auch unter dem neuen Namen fortgeführt und weiter ausgebaut werden. Die vier Themenbereiche Packaging Materials, Packaging Technology, Production Technology sowie Operating Equipment & Auxiliary Devices bleiben bestehen. Künftig werden sie jedoch stärker in das Gesamtportfolio der ISM eingebettet.
Quelle: Koelnmesse