Der Mineralbrunnen Vilsa nutzt eine innovative Frischeschutz-Technologie für alle PET-Einwegflaschen im Sortiment. Das Besondere: eine hauchdünne, glasähnliche Beschichtung im Inneren der Flasche sorgt für einen optimalen Produktschutz.
Die Frischeschutz-Beschichtungstechnologie ist ein Verfahren, bei dem die Innenseite von PET-Flaschen mit einer hauchdünnen Schicht aus Siliziumoxid (SiOx), also Glas, überzogen wird. Dies kombiniert die schützenden Eigenschaften von Glas mit den Vorteilen von PET, wie geringem Gewicht und Bruchsicherheit.
Vilsa kündigt an, die Technologie konsequent für alle Produkte im PET-Einwegportfolio einzusetzen, sowohl für Bio-Mineralwasser als auch für Erfrischungsgetränke. Die beschichtete PET-Flasche bietet nach Angaben des Unternehmens einen vergleichbaren Schutz für sensible, natürliche Produkte, sei zugleich leichter und robuster als Glas. Die Flaschen bestehen nach Unternehmensangaben aus 100 Prozent rPET und blieben vollständig recycelbar, da sich die Beschichtung im Recyclingprozess wieder entfernen lasse.
Barrierebeschichtung aus Siliziumoxid
Bevor aus einem rPET-Preform eine Frischeschutzflasche wird, durchläuft er mehrere Prozessschritte: zunächst wird der Preform erhitzt, gestreckt und in die typische Flaschenform geblasen. Anschließend wird die noch leere Flasche auf den Kopf gedreht und in eine Beschichtungskammer übergeben, in der ein Feinvakuum herrscht, damit die Glasbeschichtung gleichmäßig entsteht. Ein spezielles Gasgemisch wird in die Flasche geleitet und mittels Mikrowellen in einen energiereichen Plasmazustand versetzt. Dabei bilden sich Glasbausteine (Siliziumoxid), die sich als ultradünne Schicht an der Innenwand ablagern. Nach wenigen Sekunden ist die Barriere aus chemisch reinem Glas vollständig aufgebaut.
Die dünne Schutzschicht aus Siliziumoxid (SiOx) wird im Recyclingprozess im Waschvorgang beim ersten Laugenkontakt vollständig aufgelöst. Die anschließend gewonnenen PET-Flakes sind vergleichbar mit denen aus Standard-PET-Flaschen und werden problemlos zu rPET weiterverarbeitet.
Qualität und Nachhaltigkeit im Blick
Mit der Technologie adressiert VILSA nach eigenen Angaben sowohl Anforderungen an Produktqualität als auch an Nachhaltigkeit. Der Mineralbrunnen sieht darin einen Ansatz, Einwegverpackungen weiterzuentwickeln und den Materialeinsatz verantwortungsvoll zu gestalten.
Durch die Frischeschutz-Beschichtung können leichtere PET-Flaschen (Monolayer statt Multilayer) eingesetzt werden. Die Vilsa-Flaschen bestehen zu 100 Prozent aus rPET. Bei zunehmend schwankenden Qualitäten von Recyclingmaterial biete die Beschichtung eine hundertprozentige Sicherheit, so das Unternehmen.

Begleitend zur Einführung der Technologie rückt Vilsa das Thema Frischeschutz auch stärker in den Mittelpunkt der Markenkommunikation. Eine nationale Kampagne soll das Verpackungskonzept erklären und für unterschiedliche Zielgruppen sichtbar machen. Im Fokus der Kommunikation stehe dabei die Verbindung aus Produktschutz und praktischer Nutzung im Alltag.
Vilsa gehört nach eigenen Angaben zu den wenigen Mineralbrunnen in Deutschland, die eine solche Frischeschutz-Technologie flächendeckend im PET-Einwegbereich einsetzen. Das Unternehmen sieht darin einen Baustein, um die Qualität seiner Produkte langfristig abzusichern.
Quelle: Vilsa