Der in den letzten Monaten sprunghaft gestiegene Bedarf im Gesundheits- und Lebensmittelbereich bedeutete auch, dass schnell große Mengen von Verpackungen und damit auch Etiketten und Labels gefragt waren. Drei Beispiele zeigen, wie sich Druckdienstleister mit digitalen Etikettendrucksystemen dieser Herausforderung gestellt haben und Krisenzeiten nutzen, um flexibel ihr Geschäft auszuweiten und sich für die Zukunft zu rüsten. Unternehmen, die mit digitalen Etikettendrucksystemen arbeiten, konnten dank minimaler Rüstzeiten eine Verdopplung bis Verdreifachung ihrer Produktion stemmen. Dabei zeigt sich: Die Benutzerfreundlichkeit, Zuverlässigkeit und hohe Flexibilität eines AccurioLabel-Etikettendrucksystems hilft Druckdienstleistern, schnell und kreativ zu reagieren und aus einer ungeplanten Nachfrage Wachstum zu generieren. Dieses Wachstum verdeutlichen Zahlen von Konica Minolta: Das Volumen, das auf Konica Minolta AccurioLabel-Drucksystemen produziert wurde, stieg allein im März 2020 im Vergleich zum Vormonat europaweit um 150 Prozent. Weltweit verzeichnet Konica Minolta einen Label-Kundenstamm von mehr als 500 AccurioPress-Installationen, von denen 200 in Europa ansässig sind.
Soabar verdreifacht Ausstoß von digital gedruckten Etiketten
Bei Soabar hat sich die Nachfrage nach digital gedruckten Etiketten seit Beginn der COVID-19-Krise erheblich erhöht – der Output hat sich mit mehr als 70.000 Laufmetern pro Monat mehr als verdreifacht. Dabei sah die im britischen Leicester ansässige Etikettendruckerei eine deutliche Verschiebung: Während die Nachfrage aus dem Textilbereich zurückging, stieg auch dort die Nachfrage von Kunden massiv, die Handdesinfektionsmittel, Desinfektionsmittel, Chlortabletten und andere Hygieneprodukte für den Gesundheitssektor herstellen. Das bedeutete auch einen deutlichen Unterschied in der Auslastung der Produktionslinien und deren Umsatzanteilen. Die meisten der Aufträge für Hersteller aus der Gesundheitsbranche wickelte das Unternehmen mit zwei digitalen Etikettendrucksystemen AccurioLabel 190 ab. Soabar konnte zudem die Laufgeschwindigkeit der Systeme erhöhen, wodurch die Kapazität von drei Maschinen erreicht wurde.„Die Zuverlässigkeit unserer beiden AccurioLabel-Drucksysteme wurde in den vergangenen zwei Monaten auf Herz und Nieren geprüft. Wir haben gesehen, wie die Nachfrage nach digitalen Etiketten durch die Decke ging, und wenn die Konica Minolta-Systeme nicht gewesen wären, hätten wir uns schwergetan, unsere Kunden in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen. Obwohl wir unsere digitale Abteilung bereits im vergangenen Jahr ausgebaut haben, hat die Krise diesen Prozess beschleunigt, und wir sind sehr schnell von 16 bis 17 Prozent des Umsatzes auf annähernd 50 Prozent des aktuellen Umsatzes gestiegen.“ Phil Achurch, Geschäftsführer von Soabar.
