Das finnische Start-up Sulapac hat ein biobasiertes Barrierematerial für die Verpackung von Kosmetikprodukten auf Wasserbasis entwickelt, das nach dem biologischen Abbau kein bleibendes Mikroplastik hinterlässt. Obwohl Emulsionen auf Wasserbasis rund 90 Prozent des Kosmetikmarkts ausmachen, gab es laut Sulapac bislang noch keine Verpackungsalternative für wasserbasierte Produkte, deren biologischer Abbau ohne bleibende Mikroplastik-Rückstände erfolgt. Nun hat das Unternehmen für diese Kosmetika ein zum Patent angemeldetes Material entwickelt. Die Sulapac Barriere sei nicht nur 100 Prozent nachhaltig, sondern erfülle auch die Industriestandard-Anforderungen. Der akzeptable Gewichtsverlust für Kosmetikverpackungen liegt typisch unter 3 Prozent. Für die Sulapac-Barriere wurde über 12 Wochen bei 40 °C ein Verlust von 1,3 Prozent in einem vierteiligen Sulapac Tiegel mit Emulsion gemessen.
„Ich bin begeistert, dass es uns gelungen ist, eine nachhaltige Barriere zu entwickeln, die sich für wasserbasierte Produkte eignet. Die Entwicklung und umfassende Prüfung hat länger gedauert als erwartet, doch jetzt ist es endlich offiziell: Wir freuen uns, unseren Kunden zusammen mit Branchenführern wie Quadpack diese Innovation anbieten zu können.“ Dr. Suvi Haimi, CEO und Mitbegründerin von SulapacDerzeit kündigt Sulapac zudem ein neues flexibles Material an, das für dünnwandige Tiegel mit guter Schlagfestigkeit entwickelt wurde. Dank Ökodesign, klimaschonender Rohstoffe und kostengünstiger Massenproduktion verfügt es über einen niedrigen ökologischen Fußabdruck. In Kombination mit der Sulapac-Barriere bieten die Partner des Unternehmens ein Produktangebot aus Tiegeln in verschiedenen Größen für öl- und wasserbasierte Kosmetika an. Sie leisten zudem während des gesamten Verfahrens Unterstützung und liefern somit das komplette Paket.
