Die Deutsche Gesellschaft für Abfallwirtschaft e. V. hat drei zentrale Forderungen zur Bundestagswahl formuliert. Steuerliche Anreize für den Rezyklateinsatz gehören dazu. Die künftige Bundesregierung sollte sich auch für die materielle Gleichbehandlung von Primär-und Sekundärrohstoffen einsetzen, so eine weitere Forderung der Deutschen Gesellschaft für Abfallwirtschaft (DGAW). Die vielfältige Diskriminierung von Sekundärrohstoffen durch sachlich unbegründete Grenzwerte müsse beendet werden. Vielmehr sollten Primär-und Sekundärmaterialien materiell gleichgestellt werden, um den Einsatz von Sekundärmaterialen zu fördern und zu stärken. Anderenfalls werde das Ziel einer Circular Economy eine Vision bleiben.
