Faller Packaging zeigt effiziente Verpackungskonzepte für die Pharmaindustrie

Auf der Pharmapack Europe 2026 in Paris präsentiert Faller Packaging nachhaltige und funktionale Verpackungslösungen für die Pharmaindustrie. Im Mittelpunkt stehen kombinierte Faltschachtel-Beilage-Konzepte, faserbasierte Trays als Kunststoffalternative sowie vorkonfektionierte Verpackungen für komplexe Anwendungen. Faller Packaging nutzt die Pharmapack Europe, die am 21. und 22. Januar 2026 in Paris stattfindet, als Plattform, um aktuelle Entwicklungen im Bereich nachhaltiger Pharmaverpackungen vorzustellen. Der Hersteller zeigt am Messestand 4G54 in Halle 4.0 Lösungen, die laut Unternehmen sowohl den Materialeinsatz als auch den Aufwand in Verpackungsprozessen reduzieren sollen.

Kombinierte Faltschachtel mit integrierter Packungsbeilage

Im Fokus steht eine Verpackungslösung, bei der die Packungsbeilage automatisiert per Heißleim in die Faltschachtel eingeklebt wird. Nach Angaben von Faller Packaging entfallen dadurch separate Zuführsysteme und Anleger, was zu geringeren Rüstzeiten, weniger Stillständen und reduziertem Kontrollaufwand führen soll. Anwender müssen nur noch ein Produkt prüfen und lagern. Die Lösung ist in den Varianten Basic, Comfort und Excellence verfügbar und soll sich ohne größere Anpassungen in bestehende Verpackungslinien integrieren lassen.

Faserbasierte Trays als Ersatz für Kunststoff und Aluminium

Darüber hinaus zeigt Faller Packaging ein Moulded-Fibre-Tray, das als Alternative zu Kunststoff- oder Aluminium-Inlays konzipiert ist. Das Tray besteht aus einem leichten, stabilen und recyclingfähigen Fasermaterial und ist als Monomaterial ausgelegt, um die Sortierfähigkeit im Recycling zu verbessern. Laut Unternehmen lassen sich bestehende Kunststoff-Trays nahezu identisch ersetzen, ohne Einbußen beim Produktschutz hinnehmen zu müssen. Für sensible Anwendungen, etwa bei Wirkstoffen oder elektronischen Komponenten, werden strukturierte Einsätze und Kombilösungen angeboten.

Vorkonfektionierte Lösungen für komplexe Pharmaprodukte

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf individuellen Sonderkonstruktionen sowie dem sogenannten PrePackaging Service. Dieser richtet sich insbesondere an Hersteller von Injektionssystemen, Autoinjektoren, Pens oder komplexen Kits. Faller Packaging entwickelt hierfür maßgeschneiderte Verpackungslösungen, die sich in bestehende Prozesse integrieren lassen. Bereits ab Phase 3 klinischer Studien werden laut Unternehmen vorkonfektionierte, gebrauchsfertige Verpackungen bereitgestellt, die zunächst in kleinen Mengen gefertigt und später ohne Umstellungen in die automatisierte Großserie überführt werden können.

Etiketten und Packungsbeilagen mit Sicherheitsfunktionen

Ergänzend präsentiert Faller Packaging in Paris Haftetiketten und Packungsbeilagen, darunter manipulationssichere Verschlussetiketten nach EN 16679:2014. Diese enthalten verdeckte Sicherheitsmerkmale, die erst unter UV-Licht sichtbar sind. Auch hier verweist das Unternehmen auf einen reduzierten Materialeinsatz sowie recyclingfähige Designs. Für Packungsbeilagen kommt Digitaldruck zum Einsatz, der kleine Auflagen wirtschaftlich machen und Vorlaufzeiten verkürzen soll. Quelle: Faller