Heinz-Glas beendet Kurzarbeit an zwei Standorten

Grund ist eine verbesserte Auslastung, die eine Rückkehr zur regulären Arbeitszeit ermöglicht.
Bild: HEINZ-GLAS GmbH & Co. KGaA

Die Heinz-Glas Gruppe hebt die Kurzarbeit an ihren deutschen Standorten Kleintettau und Teuschnitz auf. Grund ist eine verbesserte Auslastung, die eine Rückkehr zur regulären Arbeitszeit ermöglicht.

Die Heinz-Glas Gruppe setzt die Kurzarbeit an den Standorten Kleintettau und Teuschnitz zum 31. März 2026 aus. Ab dem 1. April kehren die Beschäftigten in allen Abteilungen zur regulären Arbeitszeit zurück. Hintergrund ist laut Unternehmen eine stabilisierte Auftragslage.

In den vergangenen Monaten hatte das Unternehmen Kurzarbeit eingesetzt, um auf eine zwischenzeitlich schwächere Nachfrage zu reagieren. Diese Maßnahme diente dazu, die wirtschaftlich angespannte Phase zu überbrücken und gleichzeitig Arbeitsplätze zu sichern.

„Die Entscheidung, die Kurzarbeit auszusetzen, ist ein positives Signal für unser Unternehmen und unsere Mitarbeitenden. Sie zeigt, dass sich unsere Auslastung stabilisiert hat und wir wieder mit Zuversicht nach vorne blicken können.“

Anzeige

CEO und Inhaberin Carletta Heinz

Trotz der aktuellen Entspannung hält das Unternehmen an bestehenden Vereinbarungen zur Kurzarbeit fest. Sowohl der Antrag bei der Agentur für Arbeit als auch Regelungen mit dem Betriebsrat bleiben bestehen, um bei einer möglichen erneuten Verschlechterung der Auftragslage flexibel reagieren zu können.

Verpackungsmarkt bleibt anspruchsvoll

Heinz-Glas ist ein international tätiger Hersteller von Glasverpackungen für die Parfüm- und Kosmetikindustrie und beschäftigt rund 4.000 Mitarbeitende weltweit. Das Unternehmen agiert in einem Markt, der weiterhin von schwankender Nachfrage und konjunkturellen Unsicherheiten geprägt ist.

Für die kommenden Monate zeigt sich die Unternehmensführung dennoch optimistisch. „Für die kommenden Monate zeigen wir uns optimistisch und erwarten eine weiterhin positive Entwicklung im Jahresverlauf. Voraussetzung dafür bleibt das gemeinsame Engagement aller unserer Mitarbeitenden“, so Carletta Heinz.

Quelle: Heinz-Glas