Italien präsentiert sich vom 10. bis 13. Februar 2026 auf der Biofach in Nürnberg als einer der führenden Anbieter von Bio-Lebensmitteln. Auf dem Gemeinschaftsstand der Italian Trade Agency (ITA) stellen 65 Unternehmen aus 16 Regionen ihre biologisch erzeugten Produkte vor und geben einen umfassenden Einblick in Vielfalt, Qualität und Marktbedeutung des italienischen Bio-Sektors.
Auf 640 Quadratmetern in Halle 4 (Stände 110, 111 und 129) reicht das Spektrum der ausgestellten Lebensmittel von Olivenölen, Pasta und Reis über Backwaren, Snacks und Saucen bis hin zu Fertigmischungen, Instantgerichten und Getränken. Nach Angaben der Italian Trade Agency soll der Gemeinschaftsstand internationalen Einkäuferinnen und Einkäufern, Handelspartnern sowie Medien einen aktuellen Überblick über das italienische Bio-Angebot ermöglichen.
Die präsentierten Produkte stammen aus 16 der insgesamt 20 italienischen Regionen, darunter Apulien, Emilia-Romagna, Kalabrien, Sizilien und die Toskana. Viele Erzeugnisse verbinden den Bio-Standard mit geschützter Ursprungsbezeichnung oder geschützter geografischer Angabe und basieren auf traditionellen Herstellungsverfahren wie der Kaltpressung von Olivenöl oder der langsamen Trocknung von Pasta. Laut Italian Trade Agency spiegelt sich darin die starke regionale Verwurzelung der italienischen Bio-Produktion wider.
Italien zählt zu den führenden Bio-Produzenten weltweit
Italien gehört zu den weltweit bedeutendsten Produzenten von Bio-Lebensmitteln. Nach Daten lag der Gesamtumsatz mit italienischen Bio-Produkten im Jahr 2024 bei 10,423 Milliarden Euro. Davon entfielen 6,526 Milliarden Euro auf den Inlandsmarkt, während Bio-Exporte einen Wert von 3,897 Milliarden Euro erreichten. Mehr als ein Drittel der Produktion ist für internationale Märkte bestimmt, wobei Deutschland als größter Bio-Markt Europas zu den wichtigsten Abnehmern zählt.
Auch strukturell ist der italienische Bio-Sektor breit aufgestellt, wie es heißt. Rund 87.000 landwirtschaftliche Betriebe und etwa 10.000 Verarbeitungsunternehmen arbeiteten 2024 biologisch, womit Italien europaweit eine Spitzenposition einnehme. Etwa 20 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche werden ökologisch bewirtschaftet, was Italien im EU-Vergleich auf Platz drei bringt.
Quelle: Italian Trade Agency