Die italienische Wettbewerbsbehörde AGCM hat ein seit 2023 laufendes Verfahren gegen mehrere Glashersteller, darunter Verallia Italia, ohne weitere Maßnahmen beendet. Anlass der Untersuchung waren Preiserhöhungen bei Weinflaschen seit 2022. Die Behörde stellte keinen Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht fest.
Der französische Glasverpackungshersteller Verallia teilte mit, dass die italienische Wettbewerbsbehörde AGCM ihre Untersuchung zu Preisentwicklungen im Weinflaschensektor abgeschlossen und ohne Sanktionen eingestellt hat. Gegenstand des Verfahrens waren Preisanpassungen seit 2022, die mehrere Marktteilnehmer betrafen, darunter auch Verallia Italia. Nach Angaben der Behörde lagen keine Hinweise auf abgestimmtes Verhalten oder kartellrechtswidrige Absprachen vor.
Verallia erklärte in diesem Zusammenhang, das Unternehmen verfolge weiterhin eine unabhängige Preispolitik. Diese orientiere sich an Qualitätsanforderungen, Versorgungssicherheit und einer langfristigen Wertschöpfung für die Kunden. Das Unternehmen sieht die Entscheidung der Behörde als Bestätigung der eigenen Wettbewerbskonformität.
Verallia ist nach eigenen Angaben europäischer Marktführer und weltweit der drittgrößte Hersteller von Glasverpackungen für Getränke und Lebensmittel. Das Unternehmen betreibt 35 Produktionsstandorte in zwölf Ländern und beschäftigte zuletzt rund 11.000 Mitarbeitende.
Quelle: Verallia
Der französische Glasverpackungshersteller Verallia teilte mit, dass die italienische Wettbewerbsbehörde AGCM ihre Untersuchung zu Preisentwicklungen im Weinflaschensektor abgeschlossen und ohne Sanktionen eingestellt hat. Gegenstand des Verfahrens waren Preisanpassungen seit 2022, die mehrere Marktteilnehmer betrafen, darunter auch Verallia Italia. Nach Angaben der Behörde lagen keine Hinweise auf abgestimmtes Verhalten oder kartellrechtswidrige Absprachen vor.
Preisanpassungen durch Kostenanstieg und Nachfrage erklärt
Nach Einschätzung der AGCM waren die Preissteigerungen im Jahr 2022 auf ein außergewöhnliches Marktumfeld zurückzuführen. Insbesondere stark gestiegene Energie- und Rohstoffkosten sowie eine hohe Nachfrage im Markt für Weinflaschen hätten die Preisentwicklung beeinflusst. Ein koordiniertes Vorgehen zwischen den beteiligten Glasherstellern konnte nicht festgestellt werden.Verallia erklärte in diesem Zusammenhang, das Unternehmen verfolge weiterhin eine unabhängige Preispolitik. Diese orientiere sich an Qualitätsanforderungen, Versorgungssicherheit und einer langfristigen Wertschöpfung für die Kunden. Das Unternehmen sieht die Entscheidung der Behörde als Bestätigung der eigenen Wettbewerbskonformität.
Bedeutung für den Markt der Glasverpackungen
Die Entscheidung der italienischen Wettbewerbsbehörde hat Signalwirkung für den europäischen Markt der Glasverpackungen. In den vergangenen Jahren standen insbesondere Hersteller energieintensiver Verpackungsmaterialien unter Druck, gestiegene Produktionskosten weiterzugeben. Die nun abgeschlossene Untersuchung ordnet diese Entwicklungen als marktwirtschaftlich begründet ein und schafft rechtliche Klarheit für Anbieter und Abnehmer im Wein- und Getränkesegment.Verallia ist nach eigenen Angaben europäischer Marktführer und weltweit der drittgrößte Hersteller von Glasverpackungen für Getränke und Lebensmittel. Das Unternehmen betreibt 35 Produktionsstandorte in zwölf Ländern und beschäftigte zuletzt rund 11.000 Mitarbeitende.
Quelle: Verallia
