Im Februar 2026 hat die Mitsubishi Polyester Film GmbH, eine Tochtergesellschaft der Mitsubishi Chemical Europe GmbH, eine neue PET-Folienanlage am Standort Wiesbaden in Betrieb genommen. Nach zweijähriger Bauphase erhöht sich die Produktionskapazität für Hostaphan-Polyesterfolien damit deutlich.
Mit dem Anlauf der neuen Linie steigt das Produktionsvolumen in Wiesbaden um 27.000 Tonnen auf insgesamt 75.000 Tonnen Hostaphan-PET-Folie pro Jahr. Die Anlage ist mit moderner Prozesstechnologie ausgestattet und erfüllt aktuelle europäische Normen, heißt es.
Ausbau von Kapazität und Technologie
Die Energieversorgung erfolgt über ein Gas- und Dampfkraftwerk mit Kraft-Wärme-Kopplung, das vom Betreiber des Industrieparks bereitgestellt wird. Ergänzend setze Mitsubishi Polyester Film auf ein eigenes Wärmerückgewinnungssystem, um die Energieeffizienz weiter zu verbessern.
Zur neuen Infrastruktur gehört zudem eine automatische Verpackungsstation, die unterschiedliche Verpackungssysteme bedienen kann. Damit sollen die Abläufe in der Konfektionierung effizienter gestaltet werden.
Fokus auf Beschichtung und Recycling
Mit der neuen Anlage erweitert das Unternehmen eigenen Angaben zufolge auch sein Produktportfolio. Eine wasserbasierte Beschichtung ergänzt das bestehende Angebot an Hostaphan-Folien. Darüber hinaus ermögliche die technische Ausstattung den weiteren Ausbau des PCR-Folienprogramms.
Nach Unternehmensangaben wird internes mechanisches Recycling eingesetzt, um Produktionsausschuss wieder aufzubereiten und Abfälle zu vermeiden. Damit stärke der Standort Wiesbaden seine Position im Bereich funktionaler und recyclingfähiger PET-Folien für verschiedene industrielle Anwendungen.
Quelle: Mitsubishi Polyester Film GmbH







