Schwarz Gruppe schließt Plastikstrategie REset Plastic erfolgreich ab

Die Schwarz Gruppe hat ihre Plastikstrategie REset Plastic erfolgreich abgeschlossen. Jetzt strebt die ganzheitliche Kreislaufwirtschaftsstrategie REset Resources als Nachfolgestrategie bis 2030 umfassendere und erweiterte Verpackungsziele an.
(Bild: Schwarz Corporate Solutions)

Die Schwarz Gruppe schließt zum Ende des Geschäftsjahres 2025 und damit des Zieljahres von REset Plastic ihre Plastikstrategie erfolgreich ab. Als Nachfolgestrategie bis 2030 strebt das Unternehmen mit der ganzheitlichen Kreislaufwirtschaftsstrategie REset Resources umfassendere und erweiterte Verpackungsziele an.

Zum Ende des Geschäftsjahres 2025 konnte die Schwarz Gruppe nicht nur ihre selbst gesteckten Ziele erreichen, sondern sogar übertreffen. Insbesondere die Vorgaben zur Reduktion von Plastik und zur Erhöhung des Rezyklateinsatzes wurden deutlich übertroffen. Die Strategie umfasste fünf Handlungsfelder: Vermeiden, Design, Recyceln, Beseitigen und Innovation & Aufklärung. Diese umfassende Herangehensweise ermöglichte es dem Unternehmen, eine ganzheitliche Kreislaufwirtschaft zu etablieren.

Fokus auf Recyclingfähigkeit

Bei Rezyklateinsatz und Recyclingfähigkeit konnten im letzten Geschäftsjahr deutliche Prozentsprünge erzielt werden. So wurde das Ziel, den Plastikeinsatz in Eigenmarkenprimärverpackungen und Transporthilfen um 30 Prozent gegenüber dem Basisjahr 2017 zu senken, mit 36 Prozent deutlich übertroffen.

Auch beim Rezyklateinsatz haben die Unternehmen der Schwarz Gruppe mit einer Steigerung von sechs Prozentpunkten gegenüber dem vorigen Geschäftsjahr ihr Ziel erfüllt. Die Handelssparten Lidl und Kaufland setzen nun im Vergleich 26 Prozent Rezyklat in ihren Eigenmarkenverpackungen aus Plastik ein.

Im vergangenen Geschäftsjahr konnten Lidl und Kaufland den Anteil ihrer recyclingfähigen Eigenmarkenverpackungen aus Kunststoff um weitere vier Prozentpunkte auf 67 Prozent steigern. Nach aktuellem Stand ist damit die maximal mögliche Recyclingfähigkeit im Spannungsfeld zwischen Produktschutz, Materialeinsatz und Rezyklateinsatz erreicht. Diese wird grundsätzlich durch branchenweite sowie regulatorische Hürden eingeschränkt. Unter anderem ist die konkrete europäische Messmethodik der ausstehenden Verpackungsverordnung (PPWR) noch nicht final geklärt. Daher dient aktuell noch der vergleichsweise strenge deutsche Mindeststandard als Berechnungsmaßstab. Die Unternehmen der Schwarz Gruppe gehen transparent mit diesen Herausforderungen um und verfolgen weiterhin die Ambition, alle Eigenmarkenverpackungen recyclingfähig zu gestalten.

Zukunftsperspektiven

Mit der Weiterentwicklung zur gemeinsam erarbeiteten ganzheitlichen Kreislaufwirtschaftsstrategie REset Resources  wollen die Unternehmen der Schwarz Gruppe ihre Vorreiterrolle für Kreislaufwirtschaft weiter ausbauen. Gemeinsam bekennen sie sich zu fünf Handlungsfeldern und damit einhergehenden Verpackungszielen, die erstmals sämtliche Verpackungsarten und -materialien einbeziehen. Mit der inhaltlichen Weiterentwicklung von REset Plastic zu REset Resources optimieren sie alle Materialströme und den gesamten Produktlebenszyklus. Neue, umformulierte Ziele beschäftigen sich hier mit allen drei REset Plastic Feldern – Reduktion (Handlungsfeld REduce), Rezyklateinsatz (Handlungsfeld REcycle) und Recyclingfähigkeit (Handlungsfeld REdesign).

Mit sämtlichen Maßnahmen, die unter REset Resources verortet sind, wollen sich die Sparten Lidl, Kaufland, PreZero, Schwarz Produktion und Schwarz Digits gemeinsam unabhängiger von globalen Versorgungsengpässen machen.

Quelle: Schwarz Corporate Solutions