Tiefkühlsiegel schützt bei extremen Minustemperaturen

Schreiner MediPharm hat ein innovatives Tiefkühlsiegel entwickelt, das bei extremen Minustemperaturen haftet und Manipulationen sichtbar macht. Es erfüllt die EU-Fälschungsschutzrichtlinie und ISO 21976.
Das transparente Tiefkühlsiegel von Schreiner MediPharm ermöglicht eine sichere Versiegelung von Faltschachteln selbst bei extremen Minustemperaturen. (Bild: Schreiner MediPharm)

Die Anforderungen an Arzneimittelverpackungen steigen kontinuierlich, insbesondere wenn es um die Lagerung und den Transport bei extremen Minustemperaturen geht. Schreiner MediPharm hat nun ein neues Tiefkühl-Siegel entwickelt, das speziell für die Versiegelung von Faltschachteln bei Temperaturen bis zu -196 °C konzipiert ist.

Diese Innovation ist besonders relevant für die sichere Lagerung und den Transport von Medikamenten, die in der Herstellung und Anwendung auf niedrige Temperaturen angewiesen sind, wie etwa mRNA-Wirkstoffe und Biologika.

Die EU-Fälschungsschutzrichtlinie und die ISO 21976 schreiben manipulationssichere Verpackungen für verschreibungspflichtige Medikamente vor. Bei extremen Minustemperaturen stößt die Haftung herkömmlicher Siegel oft an ihre Grenzen, was die Integrität der Produkte und die Sicherheit der Patienten gefährden kann. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, hat Schreiner MediPharm ein Siegel entwickelt, das auch unter extremen Bedingungen zuverlässig haftet und Manipulationsversuche sichtbar macht.

Das Tiefkühl-Siegel im Detail

Das transparente Tiefkühl-Siegel von Schreiner MediPharm bietet einen Multi-Tear Effekt als doppelten Sicherheitsmechanismus. Beim Versuch, das Siegel zu entfernen, entsteht ein irreversibler Folienriss durch integrierte Sicherheitsstanzungen. Je nach Kartonoberfläche kann es zudem zu einem Faserriss auf der Faltschachtel kommen, was eine Manipulation sofort erkennbar macht. Zusätzlich ist eine aufwändige Guilloche als Authentifizierungsmerkmal integriert, die je nach Bedrohungsszenario durch weitere Sicherheitsmerkmale ergänzt werden kann.

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Das Siegel ist in zwei Varianten erhältlich: Eine für die Verspendung bei 10 °C und eine weitere für Anwendungen bis -50 °C. Beide Varianten erfüllen die Anforderungen der relevanten Sicherheitsrichtlinien und haften zuverlässig über die gesamte Lieferkette hinweg. Schreiner MediPharm bietet umfassende Beratungsleistungen an, um jede Lösung individuell auf die spezifischen Bedürfnisse und Bedrohungsszenarien der Pharmahersteller abzustimmen.

Quelle: Schreiner MediPharm