Vetropack beschreitet mit zwei innovativen Lösungen neue Wege bei der Verbesserung der ökologischen Nachhaltigkeit der österreichischen Weinindustrie. Der Glasverpackungshersteller hat das Gewicht der klassischen 0,75-Liter-Flasche bei gleichbleibenden Abmessungen deutlich reduziert. Gleichzeitig unterstützt Vetropack das kürzlich in Österreich eingeführte Mehrwegsystem für Weinflaschen mit einer neu entwickelten Mehrwegflasche.
Vetropack hat die klassische 0,75-Liter-Rhinewine-Flasche weiterentwickelt und ihr Gewicht erheblich reduziert. Mit nur 350 Gramm ist sie die leichteste ihrer Art in Europa. Trotz der Gewichtsreduktion behält die Flasche ihre ursprünglichen Dimensionen bei, was bedeutet, dass keine Anpassungen an bestehenden Abfüllanlagen erforderlich sind. Das geringere Flaschengewicht senkt die CO₂-Emissionen entlang der gesamten Lieferkette – von der Produktion über den Transport bis hin zum Vertrieb. Zudem sinken die Material-, Logistik- und Lizenzkosten. Dies ist besonders relevant für Exportmärkte mit Gewichtsbeschränkungen für Glasverpackungen. Die regionale Produktion in Österreich verkürzt zudem die Transportwege und verbessert die Umweltbilanz des Produkts. Darüber hinaus besteht die Leichtflasche zu rund 80 Prozent aus Recyclingglas.

Unterstützung des neuen Mehrwegsystems
Fast zeitgleich wird nach einer zweijährigen Entwicklungsphase in Österreich ein Pooling-System für wiederverwendbare Weinflaschen eingeführt. Das Österreichische Ökologieinstitut koordiniert das Projekt in enger Zusammenarbeit mit Winzern und wichtigen Interessengruppen. Vetropack produziert die neuen Mehrwegflaschen von Rhinewine bereits am Standort Pöchlarn. Die olivgrüne Flasche ist seit Frühjahr 2026 für alle am Pooling-System teilnehmenden Betriebe erhältlich.
„Mit der Pool-Lösung steht den Winzern nun erstmals eine elegant gestaltete, wiederverwendbare Weinflasche zur Verfügung, die sich besonders gut für den Direktverkauf oder den Einsatz bei umweltfreundlichen Veranstaltungen eignet“, sagt Harald Geist von Vetropack über das neue System. „Neben CO₂-Einsparungen von bis zu 90 Prozent entlang der Wertschöpfungskette profitieren die Nutzer zudem von standardisierten Abläufen, beispielsweise bei der Reinigung und Logistik.“

Mit einer Höhe von 340 mm ist die Flasche auf logistische Effizienz optimiert und bis zu vier Lagen hoch stapelbar. Eine vierseitige Mehrwegprägung sorgt dafür, dass die Flasche jederzeit eindeutig identifizierbar bleibt. Die ersten Marktteilnehmer nutzen das System bereits, und die Lösung stößt auch in den Nachbarländern auf Interesse. Eine passende Sechserpack-Kiste soll im Juli auf den Markt kommen.
Quelle: Vetropack






