ePac investiert 50 Millionen Dollar

HP Indigo und der US-amerikanische Digitaldruck-Konverter bauen ihre Zusammenarbeit im flexiblen Verpackungsdruck weiter aus.
Bild: ePac

HP Indigo und der US-amerikanische Digitaldruck-Konverter ePac bauen ihre Zusammenarbeit im flexiblen Verpackungsdruck weiter aus. Wie HP mitteilte, haben beide Unternehmen ein neues kommerzielles Abkommen im Umfang von rund 50 Millionen US-Dollar über drei Jahre geschlossen. Ziel ist es, die digitale Produktion von flexiblen Verpackungen weltweit weiter zu skalieren.

Die Vereinbarung umfasst Anlagen, Verbrauchsmaterialien und Services. Kernstück ist die Installation von zehn HP Indigo 200K Digitaldruckmaschinen innerhalb des globalen ePac-Netzwerks. ePac betreibt nach Unternehmensangaben derzeit mehr als 50 HP-Indigo-Drucksysteme weltweit. Mit der Erweiterung soll der Anteil der 200K-Plattform künftig rund ein Drittel der gesamten installierten Flotte ausmachen.

Ausbau der digitalen Produktionskapazitäten

Die neuen Systeme werden in Nordamerika und Europa installiert. HP zufolge basiert die HP Indigo 200K auf der fünften Generation der Indigo-Plattform. Gegenüber dem Vorgängermodell soll sie eine um rund 30 Prozent höhere Druckgeschwindigkeit sowie bis zu 45 Prozent mehr Durchsatz erreichen. KI-gestützte Qualitätsdiagnosen und eine Echtzeit-Fehlererkennung sollen laut Unternehmen eine unterbrechungsfreie Produktion ermöglichen und gleichzeitig Ausschuss reduzieren.

Mit der Investition reagiert ePac auf veränderte Marktanforderungen. Markenartikler fordern zunehmend kürzere Auflagen, schnellere Lieferzeiten und mehr Variantenvielfalt. Digitale Produktionsmodelle gelten in diesem Zusammenhang als flexibler und besser geeignet für On-Demand-Konzepte als klassische, prognosebasierte Analogprozesse.

Anzeige

Strukturwandel im Markt für flexible Verpackungen

HP ordnet die Vereinbarung in einen breiteren Transformationsprozess ein. Demnach verschiebt sich der Markt für flexible Verpackungen zunehmend von analogen, lagergetriebenen Modellen hin zu digital vernetzten, skalierbaren Produktionsstrukturen. HP spricht in diesem Zusammenhang von „Nonstop Digital Printing“, bei dem stabile Drucksysteme, automatisierte Workflows und intelligente Steuerung für kontinuierliche Produktion sorgen sollen.

Die seit rund zehn Jahren bestehende Partnerschaft zwischen HP Indigo und ePac habe nach Unternehmensangaben dazu beigetragen, Vorlaufzeiten von mehreren Wochen auf wenige Tage zu verkürzen und Überbestände entlang der Lieferkette zu reduzieren. Mit dem neuen Abkommen setzen beide Unternehmen ihre Strategie fort, digitale Druckkapazitäten international auszubauen und den Wandel im Markt für flexible Verpackungen weiter voranzutreiben.

Quelle: HP