Kennzeichnung, Etikettierung und Codeprüfung werden in der Industrie zunehmend als zusammenhängender Prozess verstanden. Rea Elektronik verfolgt diesen Ansatz mit Systemen, die Druck und Qualitätskontrolle eng miteinander verzahnen und auf die Anforderungen moderner Produktions- und Logistikumgebungen ausgelegt sind – zu sehen auf der LogiMAT 2026 in Stuttgart.
In vielen industriellen Anwendungen entscheidet die Qualität der Kennzeichnung über Rückverfolgbarkeit, Prozesssicherheit und Compliance. Rea Elektronik setzt deshalb auf ein abgestimmtes Portfolio aus Direktdruck-, Etikettier- und Prüfsystemen. Die Lösungen der Linien Rea Jet, Rea Label und Rea Verifier sind darauf ausgelegt, sich in bestehende Fertigungs- und Verpackungslinien zu integrieren und unterschiedliche Materialien sowie Produktionsgeschwindigkeiten abzudecken.
Dabei steht weniger die einzelne Komponente im Fokus als vielmehr das Zusammenspiel der Systeme. Ziel ist es, Medienbrüche zu vermeiden und Druck- sowie Prüfschritte möglichst eng aneinander zu koppeln.
Druck und Codeprüfung kombiniert
Ein Beispiel für diesen Ansatz ist das Paket „Rea Print-Inspect“. Es verbindet einen hochauflösenden Tintenstrahldrucker mit einer kamerabasierten Kontrolle. Über eine gemeinsame Bedienoberfläche werden sowohl der Druckprozess als auch die anschließende Prüfung gesteuert. Texte, Grafiken sowie 1D- und 2D-Codes lassen sich unmittelbar nach dem Druck verifizieren.
Durch die kontinuierliche Kontrolle erkennt das System fehlerhafte Druckbilder in Echtzeit. Das kann die Erstleserate erhöhen und hilft, Nacharbeit oder kostenintensive Rückrufe aufgrund mangelhafter Kennzeichnung zu vermeiden. Unterstützt werden gängige Normen, GS1-Standards sowie weitere branchenspezifische Spezifikationen.
Direktdruck für unterschiedliche Verpackungsmaterialien
Neben integrierten Druck-Prüf-Lösungen zeigt Rea auch Direktdrucksysteme für Anwendungen mit wechselnden oder anspruchsvollen Substraten. Piezo-basierte Technik erlaubt die Kennzeichnung von Papier, Karton oder Holz ebenso wie von beschichteten oder nichtsaugenden Oberflächen. Unterschiedliche Tintentypen erweitern den Einsatzbereich, etwa bei veredelten Verpackungen oder wiederverwertbaren Materialien.
Der digitale Direktdruck kommt ohne Druckwerkzeuge aus und eignet sich damit für flexible Produktionsumgebungen mit häufig wechselnden Layouts oder kleinen Losgrößen.
Modulare Etikettierlösungen und Inhouse-Farbdruck
Ergänzt wird das Angebot durch modulare Etikettiersysteme. Palettenetikettierer können Etiketten auf mehreren Seiten anbringen und lassen sich an unterschiedliche Linienkonzepte anpassen. Servo-elektrische Hochgeschwindigkeits-Etikettierer zielen auf automatisierte Anwendungen mit variierenden Gebindegrößen.
Für den Inhouse-Bedarf bietet Rea zudem Farbetikettendrucker, mit denen sich Etiketten bedarfsgerecht und in kleiner bis mittlerer Auflage produzieren lassen – etwa für Logistik, Produktion oder interne Kennzeichnungsaufgaben.
Rea Elektronik auf der LogiMAT 2026: Halle 2, Stand A11
Quelle: Rea Elektronik







