Schütz investiert in einen hochautomatisierten Produktionsstandort für Intermediate Bulk Container am BASF-Stammwerk in Ludwigshafen. Die Anlage soll ab dem dritten Quartal 2026 die Versorgung mit Industrieverpackungen sichern.
Der Bau eines neuen Produktionsstandorts für Intermediate Bulk Container (IBC) in Ludwigshafen markiere einen bedeutenden Schritt in der Optimierung der Lieferketten für Industrieverpackungen. Schütz und BASF haben einen Vertrag über den Bau der hochautomatisierten Produktions- und Lagerstätte unterzeichnet, die direkt am Unternehmenssitz der BASF entstehen soll. Der Start der Bauarbeiten ist für das dritte Quartal 2026 geplant.
Strategische Partnerschaft für maximale Effizienz
Die räumliche Nähe zwischen dem neuen Produktionswerk von Schütz und dem BASF-Stammwerk in Ludwigshafen biete entscheidende Vorteile. Die Unternehmen betonen, dass die Möglichkeit, Transportwege zu minimieren und eine 24/7-Just-in-Time-Belieferung zu gewährleisten, die Versorgungssicherheit erheblich steigern wird.
Im Rahmen eines neuen Versorgungskonzepts werde nicht nur eine hochmoderne Produktionsanlage errichtet, sondern auch ein digitalisiertes Packmittellager eingeführt. Dieses soll die Wiederverwendung und das Recycling gebrauchter Verpackungscontainer fördern.
Historische Zusammenarbeit als Fundament
Die Partnerschaft zwischen BASF und Schütz hat eine lange Tradition, die bis in die 1960er-Jahre zurückreicht. Ein bedeutender Meilenstein war die Entwicklung des weltweit ersten IBC im Jahr 1975, der sich als Standard in der Industrieverpackung etabliert hat. Diese langjährige Zusammenarbeit bilde das Fundament für das aktuelle Projekt und zeige die strategische Bedeutung der Kooperation für beide Unternehmen.
Quelle: Schütz







