Mit dem aktuellen Leitthema Industrial Transformation will die Hannover Messe in diesem Jahr alle aktuellen Themen der Industrie beleuchten, darunter Industrie 4.0, künstliche Intelligenz, 5G oder Smart Logistics. Nach dem Motto „Besser spät als gar nicht!“ wurde der Termin der traditionsgemäß im April stattfindenden Hannover Messe aufgrund der weltweiten Entwicklungen rund um Covid-19 (Coronavirus) verschoben. In diesem Jahr bringt die Weltleitmesse der Industrie daher die Kernbereiche von Antriebstechnik und Automation über Energie, F&E und Industrial IT bis Zulieferung vom 13. bis 17. Juli an einem Ort zusammen.
„Die Art, wie wir leben, produzieren und arbeiten, verändert sich gerade rasend schnell“, sagt Dr. Jochen Köckler, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Messe AG. „Die Industrie hat die Hebel in der Hand. Auf der Hannover Messe 2020 zeigen die Aussteller, wie Transformation gelingen kann und wie aus Wandel Wachstum und Fortschritt werden.“In diesem Jahr hat der Veranstalter die starren Hallenstrukturen entzerrt, um neue Wachstumsmöglichkeiten zu schaffen. Wo bis vor Kurzem noch Prozesse und Techniken separat betrachtet wurden, steht nun eine ganzheitliche Darstellung von Abläufen und Lösungen im Vordergrund.
„In Zeiten von Industrie 4.0 geht es um die flexible Fertigung, eigenständig miteinander kommunizierende Maschinen und Systeme sowie den autonomen Austausch von Prozessinformationen. Essenzieller Bestandteil dafür ist die Software, die diese Prozesse abbildet. Auf der Messe werden daher im stark wachsenden Ausstellungsbereich Digital Ecosystems alle relevanten Themenbereiche abgebildet“, sagt Hubertus von Monschaw, Global Director Digital Ecosystems bei der Deutschen Messe AG.
Daten: Voraussetzung für maschinelles Lernen
Die Datenmenge in der industriellen Produktion steigt. Zeitgleich wächst die Fähigkeit, diese Daten gewinnbringend einzusetzen. Köckler: „Der stark wachsende Anteil an Cloudanbietern zeigt, dass wir am Anfang von ganz neuen Entwicklungen stehen.“ Neben Microsoft mit Azure sind auch Amazon mit der Cloud-Plattform AWS und Google Cloud auf der Messe vertreten.„An Plattformen führt kein Weg vorbei. Was im Consumer-Bereich längst etabliert ist, entwickelt sich für die produzierende Industrie mit etwas Verzögerung. Doch es steht außer Frage, dass die Plattformökonomie im B2B-Bereich eine immer größere Rolle spielen wird“, so Hubertus von Monschaw.
