Selenis plant bis 2027 eine Verdoppelung der Produktionskapazität in Portugal. Dies unterstütze die globale Umstellung auf zirkuläre und kohlenstoffarme Polyester und stärke die Position des Unternehmens in der Branche, wie es heißt.
Steigende Anforderungen an Nachhaltigkeit und Recyclingfähigkeit von Verpackungsmaterialien zwingen Unternehmen weltweit zur Anpassung. Selenis, ein führender Anbieter von Hochleistungspolyestern, reagiert auf diesen Trend mit einer signifikanten Erweiterung seiner Produktionskapazitäten in Portalegre, Portugal. Bis zum dritten Quartal 2027 soll die Kapazität des Standorts verdoppelt werden, um der wachsenden Nachfrage nach bio-basierten, medizinischen und zirkulären Co-Polyestern gerecht zu werden.
Strategische Investition in nachhaltige Produktion
Die geplante Erweiterung von Selenis sei nicht nur eine Antwort auf die steigende Nachfrage, sondern auch ein Schritt hin zu einer nachhaltigeren Produktion. Durch den Einsatz modernster Technologien wird die Energieeffizienz der Anlage verbessert und der CO2-Ausstoß reduziert. Dies stehe im Einklang mit den globalen Bestrebungen nach umweltfreundlicheren Materialien. Duarte Gil, CEO von Selenis, betonte, dass diese Expansion ein mutiger Schritt sei, um den sich ändernden europäischen Regulierungen gerecht zu werden und die industrielle Realität der Kreislaufwirtschaft zu integrieren.
Reaktion auf europäische Regulierungen
Die Erweiterung erfolgt zu einem kritischen Zeitpunkt, da die neue EU-Verpackungsverordnung (PPWR) vorschreibt, dass alle Verpackungen auf dem EU-Markt bis 2030 recycelbar sein müssen. Dies umfasst strenge Vorgaben für den Recyclinganteil und die Nachverfolgbarkeit. Selenis positioniert sich mit seiner Kapazitätssteigerung als Vorreiter, indem es sowohl chemisch recyceltes PCR als auch ISCC+ Bio-Mass-Balance-Lösungen anbietet, die den aktuellen europäischen Nachverfolgbarkeitsanforderungen entsprechen.
Technologische Innovationen zur Energieeinsparung
Im Zentrum der Expansion steht die Einführung einer neuen Continuous Polymerization (CP) Plattform, die neben der traditionellen Batch-Technologie eingesetzt wird. Diese Kombination ermöglicht eine flexible und konsistente Produktion, die den Energieverbrauch pro Tonne Produkt optimiert. Carlos Paiva, COO von Selenis, erklärte, dass die Umstellung auf kontinuierliche Polymerisation die Energieintensität drastisch reduziert und die Elektrifizierung und der reduzierte Erdgasverbrauch den CO2-Fußabdruck erheblich senken.
Ein Großteil der für die Produktion benötigten Elektrizität werde durch den neu errichteten Solarpark auf dem Firmengelände bereitgestellt. Dies stelle sicher, dass das Wachstum der Produktion durch erneuerbare Energien unterstützt wird.
Quelle: Selenis






