Robotik für effizientes Fulfillment

Safelog zeigt auf der LogiMAT, wie mobile Robotik Engpässe zwischen Pickport, Konsolidierung und Verpackung reduzieren und Fulfillment-Prozesse skalierbarer machen kann.
Der mobile Roboter GT1 spin unterfährt Regale, hebt sie an und transportiert sie durch bestehende Layouts. (Bild: Safelog)

Safelog rückt auf der LogiMAT 2026 das Thema Goods to Person in den Mittelpunkt des Messeauftritts. Das Unternehmen will zeigen, wie mobile Robotik Engpässe zwischen Pickport, Konsolidierung und Verpackung reduzieren und Fulfillment-Prozesse skalierbarer machen kann.

Die zunehmende Verdichtung in Fulfillment-Centern und steigende Anforderungen im E-Commerce verlagern Engpässe immer stärker in die Übergangszonen zwischen Kommissionierung und Verpackung. Während automatische Kleinteilelager, ASRS- und Shuttle-Systeme vielerorts etabliert sind, entstehen laut Safelog die größten Herausforderungen heute im Bereich Pick-Pack-Übergang.

„Wir beobachten, dass  ein Großteil der Automatisierungsprojekte unserer Kunden aktuell Goods‑to‑Person‑Projekte sind. Die Anforderungen sind klar: schneller durchlaufen, weniger Fehler, mehr Ergonomie sowie gleichzeitig flexibel und skalierbar bleiben.“

Mathias Behounek, Geschäftsführer Safelog

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Im Mittelpunkt des Messeauftritts steht unter anderem der mobile Roboter GT1 spin. Das System unterfährt Regale unterschiedlicher Bauart, hebt sie an und transportiert sie durch bestehende Layouts. Nach Angaben des Unternehmens soll die kompakte Bauweise insbesondere in gewachsenen Strukturen Vorteile bieten, in denen keine standardisierte Geometrie vorliegt. Eine integrierte Drehfunktion ermögliche flexible Bewegungen auch in engen Gängen.

Hochgeschwindigkeit im Pick-Pack-Bereich

Für Transportstrecken zwischen Pickport und Packstation zeigt Safelog das Modell XS1. Mit Fahrgeschwindigkeiten von bis zu 4 m/s soll der Roboter hohe Taktungen unterstützen und Behälter fehlerfrei zuordnen. Ziel sei es, Engpässe im Übergang zwischen Kommissionierung und Verpackung zu vermeiden.

Beide Robotermodelle arbeiten mit einer agentenbasierten Steuerungssoftware. Nach Unternehmensangaben kommt das System ohne zentralen Leitstand aus. Die Fahrzeuge kommunizieren untereinander, verteilen Aufgaben eigenständig und bleiben auch bei Ausfällen einzelner Roboter funktionsfähig. Zudem unterstützen sie den VDA-5050-Standard und können in gemischte Flotten integriert werden.

Ein weiterer Fokus liegt auf der Integration in bestehende Anlagen. Laut Safelog lassen sich die Roboter ohne umfangreiche bauliche Anpassungen einbinden. In mehrgeschossigen Fulfillment-Centern könne der sogenannte „Etagensprung“ über Schnittstellen zu Liften oder Konsolenhebern realisiert werden.

Quelle: Safelog

Safelog auf der LogiMAT 2026: Halle 5, Stand 5C29