Live-Talks, Analysen und Stimmen aus der Branche: Mit „interpack TV Live“ bringen packaging journal und interpack 2026 das Messegeschehen wieder direkt ins Studio – vor Ort und digital. Das Format liefert Einordnungen zu Trends, Innovationen und zentralen Themen der globalen Processing- und Packaging-Branche.
Nach dem erfolgreichen Start 2023 wird interpack TV live weitergeführt und ausgebaut. In Kooperation mit dem packaging journal entsteht ein kuratiertes Programm aus Gesprächen, Analysen und Diskussionsrunden. Gesendet wird während der gesamten Messelaufzeit vom 7. bis 13. Mai – live vor Ort sowie online und auf Abruf.
Aktuell: Markt, Regulierung und Perspektiven
Ein Schwerpunkt liegt auf den aktuellen Rahmenbedingungen der Branche – von internationalen Märkten über geopolitische Entwicklungen bis hin zu regulatorischen Anforderungen. Dabei werden insbesondere die Europäische Verpackungsverordnung (PPWR), Fragen der Nachhaltigkeitsbewertung sowie Entwicklungen im Maschinenbau, bei Rohstoffen und im Arbeitsmarkt eingeordnet.
Einblicke liefern unter anderem Markus Rustler (Theegarten-Pactec), der die Auswirkungen von Zöllen, geopolitischen Krisen und Regulierung beleuchtet, sowie Richard Clemens (VDMA) mit einem Blick auf die Perspektiven des Maschinenbaus. Weitere Beiträge greifen unter anderem Carolina E. Schweig zu Verpackungstrends im Spannungsfeld von Regulierung und Nachhaltigkeit sowie Dr. Natalie Brandenburg (Deutsches Verpackungsinstitut) zur aktuellen Marktlage auf. Ergänzt wird dies durch Dr. Martin Engelmann (IK Industrievereinigung Kunststoffverpackung) zu Rohstoffengpässen und Preisentwicklungen, Thomas Reiner (Deutsches Verpackungsinstitut) zur Marktlage sowie Thomas Schmitt (Personalberater) zum Umgang mit dem Fachkräftemangel.
Konsumenten, Kreislaufwirtschaft und Regulierung
Die Kategorien „Packaging Background“ und „Packaging Regulation“ richten den Blick auf Konsumentenperspektiven, Kreislaufwirtschaft und regulatorische Anforderungen. Im Fokus stehen die Bewertung nachhaltiger Verpackungen durch Verbraucherinnen und Verbraucher, die Rolle von Materialien wie Glas sowie der digitale Produktpass als Baustein geschlossener Stoffkreisläufe.
Beispielhaft stehen dafür Beiträge von Christiane Nelles (Bundesverband Glasindustrie) zur Rolle von Glas als recyclingfähige Verpackung, Daniel Bornemann (Simon-Kucher) zu Konsumentenbewertungen sowie Dr. Benedikt Brenken (R-Cycle) zum digitalen Produktpass. Im regulatorischen Kontext liefern unter anderem Der Grüne Punkt zur Kreislaufführung von Kunststoffverpackungen, David Strack (SUSY) und Siddharth Bagri (PackIntelX) zur PPWR-Compliance sowie Alexander Reitz (PreZero) zu Designstrategien konkrete Einordnungen. Ergänzend ordnet Dr. Markus W. Pauly (Rechtsanwalt) die Anforderungen aus PPWR und Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz ein.
Technologische Lösungen für die Praxis
Die Kategorie „Packaging Solutions“ zeigt konkrete technologische Ansätze entlang der gesamten Wertschöpfungskette, von digitalisierten Produktionsumgebungen bis zu neuen Verpackungslösungen. Im Mittelpunkt stehen Effizienz, Resilienz und Nachhaltigkeit in der industriellen Praxis.
Beiträge aus Maschinenbau, Automatisierung und der Verpackungsentwicklung geben Einblicke in softwarebasierte Produktionsmodelle, integrierte Verpackungslösungen und neue Kennzeichnungstechnologien. Weitere Beispiele zeigen, wie sich nachhaltige Verpackungskonzepte, Kreislauflösungen und modulare Maschinenansätze in der Praxis umsetzen lassen. Ergänzt wird dies durch Einordnungen zu erweiterten Verpackungsfunktionen sowie zu Sicherheitsstandards im Maschinenbau. Praxisnahe Diskussionsformate und Beiträge zu Automatisierung, Servicekonzepten und branchenspezifischen Anwendungen runden das Programm ab und zeigen, wie technologische Innovationen konkret in der industriellen Anwendung greifen.

Trends und Zukunftsaussichten
Die Kategorie „Packaging Trends“ richtet den Blick auf zukünftige Entwicklungen in Materialien, Technologien und Geschäftsmodellen. Themen sind unter anderem nachhaltige Packstoffe, neue Designansätze sowie die Rolle von Mehrweg- und Co-Packing-Konzepten.
Beiträge aus Forschung, Industrie und Marktforschung zeigen, wie sich alternative Materialien – etwa auf Basis von Textilabfällen oder Cellulose – entwickeln und welche Rolle sie künftig spielen können. Gleichzeitig werden Tools zur Bewertung der Recyclingfähigkeit sowie neue Ansätze im Verpackungsdesign vorgestellt. Weitere Einordnungen befassen sich mit der Zukunft des Maschinenbaus, der zunehmenden Bedeutung von Mehrwegsystemen im E-Commerce sowie der Rolle von Co-Packing in globalen Lieferketten. Perspektiven aus Marktforschung und Design ergänzen diese Entwicklungen und geben Einblicke in verändertes Konsumentenverhalten und neue Anforderungen an Verpackungslösungen.
Online und vor Ort, live und auf Abruf
Anlaufstelle auf der Messe ist das TV-Studio im Eingang Nord. Gleichzeitig werden die Inhalte live auf die Websites und Kanäle von packaging journal und interpack übertragen. Deutsch- und englischsprachige Beiträge wechseln sich ab und stehen auch nach der Messe weiterhin zur Verfügung.
Hier geht’s zum Live-Programm: https://interpack.packaging-journal.de







