EOL Gruppe modernisiert Endverpackung bei österreichischen Brauereien

Die EOL Gruppe hat die Endverpackung bei den Brauereien Zwettl und Hirt erfolgreich modernisiert. Trotz laufendem Betrieb wurden die Anlagen termingerecht installiert.
Die Anlage bei Zwettl arbeitet mit einer Kapazität von bis zu 36.000 Flaschen pro Stunde. (Bild: Studio Kerschbaum für Privatbrauerei Zwettl)

Zwei traditionsreiche österreichische Brauereien, Zwettl und Hirt, haben in neue Trockenteil-Anlagen investiert, um ihre Endverpackungsprozesse zu modernisieren. Beide Projekte wurden nahezu zeitgleich mit Unterstützung der EOL Gruppe durchgeführt, die als zentraler Koordinator fungierte. Die Investitionssumme lag jeweils zwischen drei und vier Millionen Euro.

In der Brauerei Zwettl begann die Projektplanung im Juni 2023. Die Montage startete im Mai 2025, und bereits zwei Monate später war die Anlage mit einer Kapazität von bis zu 36.000 Flaschen pro Stunde in Betrieb. Dies entspricht einer Leistungssteigerung von 20 Prozent gegenüber der alten Anlage. Eine Besonderheit dieses Projekts war die Integration der bestehenden Besucherbühne in das neue Anlagenlayout. Betriebsleiter und Braumeister Heinz Wasner über die Zusammenarbeit: „Die Koordination mehrerer am Projekt beteiligter Firmen erfolgte zentral durch die EOL Gruppe und funktionierte reibungslos und professionell. Die Hauptlieferung im Bereich Trockenteil wurde termingerecht umgesetzt, kleinere offene Punkte wurden zuverlässig erledigt. Die Anlage wurde wie geplant Anfang Juli in Betrieb genommen.“

Die neue Anlage bei Hirt erreicht eine Leistung von bis zu 30.000 Flaschen pro Stunde. (Bild: Privatbrauerei Hirt)

Parallel dazu begann die Privatbrauerei Hirt im November 2023 mit ihrer Projektplanung. Die Montage der neuen Anlage startete im April 2025, mit einem erfolgreichen Produktionsanlauf am 1. Juni 2025. Die neue Anlage erreicht eine Leistung von bis zu 30.000 Flaschen pro Stunde und umfasst einen Sortierauspacker sowie eine speziell entwickelte Verpackungseinheit für 0,33-l-Mehrwegflaschen in 6er-Trägern. Die langjährige Partnerschaft mit der BMS Maschinenfabrik, einem Unternehmen der EOL Gruppe, spielte eine entscheidende Rolle bei der Entscheidung für die neue Investition.

EOL Gruppe als zentraler Koordinator

Die EOL Gruppe übernahm in beiden Projekten die vollständige Schnittstellenverantwortung. Montage und Inbetriebnahme dauerten jeweils rund sechs Wochen, bei laufendem Betrieb. Auch bei unvorhergesehenen Herausforderungen wie begrenzten Raumhöhen, Software-Schnittstellen zwischen verschiedenen Lieferanten oder baulichen Hindernissen konnten gemeinsam rasch Lösungen entwickelt werden. Raimund Linzer, Braumeister und Geschäftsführer der Privatbrauerei Hirt: „Die Zusammenarbeit war von Beginn an sehr konstruktiv und professionell. Die Projektabwicklung war geprägt von transparenter Kommunikation, hoher Verlässlichkeit und einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit bis zum erfolgreichen Abschluss.“

Quelle: EOL Gruppe