Die Anforderungen der modernen Produktionswelt verändern sich rasant, und die Ausbildung muss Schritt halten. Kuka hat daher sein Education-Portfolio erweitert, um Bildungseinrichtungen bei der Integration praxisnaher Robotik-Ausbildung zu unterstützen. Dies umfasst modulare Roboter-Lernzellen, KI-gestützte Anwendungen und praxisorientierte Schulungen.
Ein zentrales Element des erweiterten Angebots von Kuka sind die modularen Roboter-Lernzellen, wie der iiQKA Education Cell. Die Systeme wurden speziell für den Bildungsbereich entwickelt und sollen es Schulen und Universitäten ermöglichen, den Unterricht praxisnah zu gestalten. Die Lernzellen sind so konzipiert, dass sie die industrielle Automatisierung verständlich und anwendungsnah vermitteln. Die Schüler und Studenten können dadurch frühzeitig praktische Erfahrungen sammeln, die sie auf die Anforderungen in der Industrie vorbereiten.

Ab Juli 2026 wird dieses Portfolio um zusätzliche Produkte erweitert. Mit der iiQKA Education Cell lite lassen sich typische Robotikaufgaben, wie das Fahren von Bahnen oder das Aufnehmen und Palettieren von Objekten, demonstrieren. Die iiQKA Education Cell lite Cobot bietet mit ihrem kompakten Design, einem integrierten Greifer sowie dem Handbediengerät Kuka smartPlug vielseitige Möglichkeiten, die speziellen Features eines Cobots im Unterricht zu erlernen. Die Anwendungen orientieren sich dabei stets an realen Industrieprozessen und vermitteln den Schülerinnen und Schülern grundlegende Kenntnisse wie Koordinatensysteme, Achsbewegungen, Punkt-zu-Punkt-Programmierung sowie die Anbindung eines optionalen Vision Systems.
Simulation, mobile Robotik und KI-Anwendungen
Ergänzt wird das Angebot durch die Simulationssoftware iiQWorks.Sim. Damit können Schulungszellen vor dem praktischen Einsatz virtuell geplant, getestet und optimiert werden. Die Software bildet einen digitalen Zwilling des Robotersystems ab, der Lernenden und Lehrkräften zusätzliche Möglichkeiten für die Vorbereitung und Analyse von Anwendungen bietet.

Die Software bietet beispielsweise die Möglichkeit, automatisch kollisionsfreie Roboterpfade zu generieren sowie Energieverbrauchs- oder Machbarkeitsanalysen durchzuführen. So entsteht ein Lernumfeld, das sich eng an aktuellen industriellen Anforderungen orientiert und wesentliche Grundlagen moderner Automatisierungsprozesse vermittelt.
„Die Kombination aus Robotik und KI ermöglicht eine Ausbildung, die sich eng an der Praxis in der Industrie orientiert. So erhalten Schülerinnen und Schüler frühzeitig Einblicke in Technologien, die in modernen Produktionsumgebungen bereits heute relevant sind.“
Alois Buchstab, VP Advanced Robotics Market Trends Scout bei Kuka
Praxisnahe Schulungen
Das Unternehmen bietet zudem praxisnahe Schulungen an, die speziell auf die Bedürfnisse von Bildungseinrichtungen zugeschnitten sind. Diese Schulungen sind darauf ausgelegt, Lehrkräfte und Ausbilder in die Lage zu versetzen, die Inhalte effektiv zu vermitteln. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Bildungseinrichtungen stellt Kuka sicher, dass die Schulungen den spezifischen Anforderungen der jeweiligen Institutionen gerecht werden.
Quelle: KUKA






