Kompakte optische Sensoren für vielseitige Verpackungsprozesse

Die neuen optischen Sensoren von di-soric bieten hohe Reichweiten und Flexibilität. Sie sind ideal für den Einsatz in der Verpackungs- und Abfülltechnik geeignet und unterstützen durch ihre Vielseitigkeit industrielle Anwendungen.
(Bild: di-soric)

Die neuen optischen Sensoren der Baureihen O-33 und O-34 von di-soric kombinieren Kompaktheit, Vielseitigkeit und Leistungsstärke. Ihr Aktionsfeld finden sie in der Materialzuführung, der Montage-, Handhabungs- sowie in der Verpackungs- und Abfülltechnik. Industriellen Anwendern stehen insgesamt 36 Gerätevarianten und damit ein passender Sensor für nahezu jede optisch lösbare Aufgabe zur Verfügung.

Die optischen Sensoren von di-soric sind in der Lage, in unterschiedlichen industriellen Umgebungen zuverlässig zu funktionieren. Ihre Einsatzmöglichkeiten erstrecken sich von der Materialzuführung über die Montage- und Handhabungstechnik bis hin zur Verpackungs- und Abfülltechnik. Die Sensoren sind sowohl in stabilen Kunststoff- als auch in robusten Edelstahlgehäusen erhältlich, was ihren Einsatz unter extremen Umgebungsbedingungen ermöglicht.

Ein praktisches Beispiel für ihre Anwendung ist der Einsatz in einem vollautomatisierten Verpackungsprozess, bei dem Hygieneartikel von einem Transportband zur Kartonierstation befördert werden. Die Primärverpackungen haben wechselnde Designs, mitunter glänzende Oberflächen und sind gelegentlich mit Aufklebern versehen. Zwei Flex-Picker übernehmen im vollautomatisierten Verpackungsprozess die Aufgabe, die Beutel zielsicher und schnell zu greifen und vom Band in bereitgestellte Kartons zu transportieren. Hier ist es entscheidend, dass die Sensoren die Objekte zuverlässig erkennen, um den Delta-Robotern das Signal zum Greifen zu geben. Die neuen Sensoren von di-soric gewährleisten diese Zuverlässigkeit und tragen so zur Effizienz des gesamten Prozesses bei.

Einfache Inbetriebnahme und Anpassung

Ein weiterer Vorteil der neuen Sensoren ist ihre einfache Inbetriebnahme. Der Laser-Reflexionslichttaster vom Typ OH34-LR kann in wenigen Sekunden eingestellt werden. Die intuitive Bedienung über die Teach-Taste ermöglicht es, den Abstand zum Objekt, ein Schaltfenster oder den Deviation Detection Mode (DD-Mode) schnell und unkompliziert einzulernen. Alternativ können die Sensoren auch per Leitung oder IO-Link eingestellt werden, was eine noch größere Flexibilität und Transparenz bietet.

Der Laser-Reflexionstaster erkennt im so genannten Deviation Detection Mode (DD-Mode) zuverlässig sämtliche Objekte vor dem eingelernten Hintergrund. (Bild: di-soric)

Der DD-Mode ist ein besonderes Leistungsmerkmal, das simultan Abstand und Intensität auswertet und somit eine zuverlässige Objekterkennung ermöglicht. Diese Funktion war bisher nur größeren Sensoren vorbehalten und stellt einen bedeutenden Fortschritt in der Sensorentechnik dar.

Breite Produktpalette für individuelle Anforderungen

di-soric bietet insgesamt 36 Gerätevarianten an, die es Anwendern ermöglichen, den passenden Sensor für nahezu jede optisch lösbare Aufgabe zu finden. Die Sensoren sind in der Lage, große Entfernungen zu überwinden: Reflexionslichttaster der Serien OT33/OT34 überbrücken mit LED-Rotlicht bis zu 1.000 mm. Reflexionslichtschranken der Serien OR33 bzw. OR34 kommen bei Entfernungen bis zu 6.000 mm zum Einsatz. Einweglichtschranken erzielen gar prozesssichere Reichweiten bis 15.000 mm. Ob Laser- oder LED-Lichtquellen, die Sensoren sind so konzipiert, dass sie den spezifischen Anforderungen der Kunden gerecht werden.

„Die optischen Sensoren der Serien O-33 und O-34 sind äußerst leistungsfähig und vielseitig einsetzbar. Ihre großen Reichweiten sowie die hohe Funktionssicherheit unterstützen den Maschinenbau dabei, Prozesse effizienter zu gestalten und Ausfallzeiten deutlich zu reduzieren.“

Jürgen-Ralf Weber, Produktmanager bei di-soric

Robuste Bauweise für anspruchsvolle Umgebungen

In industriellen Anwendungen, in denen mechanische Belastungen hoch sind oder aggressive Flüssigkeiten im Spiel sind, kommen die Sensoren der O-34 Serie im V4A-Edelstahlgehäuse zum Einsatz. Diese sind nach Ecolab reinigungsmittelbeständig und bieten Schutz nach IP69K. Sie sind ideal für Anwendungen wie in vollautomatischen Strangprofilsägen, wo Reinigungsflüssigkeiten im Einsatz sind.

Laser-Reflexionstaster erkennen geringer Höhenunterschiede. (Bild: di-soric)

Die Sensoren sind nicht nur robust, sondern auch extrem kompakt. Mit einer Gehäusegröße von nur 30 × 20 × 11 mm und einem Lochabstand von 25,4 mm sind sie flexibel montierbar und können auch aus größerer Entfernung zuverlässig Objekte erfassen.

Optimierung von Prozessen durch doppelte Schaltausgänge

Ein weiteres Highlight der neuen Sensoren ist die Möglichkeit, zwei Schaltausgänge pro Sensor über die IO-Link Schnittstelle millimetergenau einzustellen. Diese Funktion bietet doppelten Nutzen, wie zum Beispiel bei der Handhabung von Blechen in automatisierten Anwendungen. Die Sensoren können die Annäherungsgeschwindigkeit von Robotern regeln und so den Gesamtprozess effizienter gestalten.

Sämtliche Sensoren von di-soric sind „Out of the Box“ startklar und mit ihren Werkseinstellungen bereits für zahlreiche Applikationen vorbereitet. Anwender wissen das zu schätzen, weiß Jürgen-Ralf Weber: „Es ist bewährter di-soric Standard, dass unsere Kunden Abstände, Schaltfenster und den DD-Mode direkt am Sensor per Tastendruck schnell und unkompliziert einlernen und diesen anschließend gleich in Betrieb nehmen können.“ Der DD-Mode, der simultan Abstand und Intensität auswertet und praktisch sämtliche Objekte nach Teach vor dem eingelernten Hintergrund erkennt, ist dabei ein Leistungsfeature, das bis dahin ausschließlich größeren Sensoren vorbehalten war.

Quelle: di-soric