SEW-Eurodrive und Safelog schließen strategische Kooperation

SEW-Eurodrive und Safelog bündeln ihre Expertise, um ein fortschrittliches Softwaresystem für die Intralogistik zu entwickeln. Die Partnerschaft zielt darauf ab, neue Maßstäbe in der Steuerung mobiler und stationärer Prozesse zu setzen.
Beschlossen die Partnerschaft auf der LogiMAT: Michael Reicheicher, CEO Safelog, Hans Krattenmacher, CTO SEW-Eurodrive, Michael Wolter, CEO Safelog, Mathias Behounek, CEO Safelog. (Bild: Safelog)

Die Nachfrage nach flexiblen und skalierbaren Softwaresystemen in der Intralogistik wächst kontinuierlich. Vor diesem Hintergrund haben SEW-Eurodrive und Safelog im Rahmen der LogiMAT eine strategische Partnerschaft geschlossen. Ziel der Kooperation ist es, ein leistungsstarkes Softwaresystem für die Steuerung mobiler und stationärer Prozesse zu entwickeln und am Markt zu etablieren.

Safelog bringt seine Expertise in der Softwareentwicklung ein, während SEW-Eurodrive seine Kompetenzen in der Antriebs- und Automatisierungstechnik einbringt. Safelog wird sein bestehendes System weiterentwickeln, um den Anforderungen der neuen Partnerschaft gerecht zu werden. SEW-Eurodrive konzentriert sich parallel auf die Entwicklung von Robotern und Automatisierungslösungen, die sich nahtlos in das neue Softwaresystem integrieren lassen.

Vorteile für die Intralogistik

Das neue System soll Maßstäbe in der Steuerung von intralogistischen Prozessen setzen. Dr. Hans Krattenmacher, Geschäftsführer Corporate Innovation Mechatronik bei SEW-Eurodrive betont, dass die Lösung flexibel und skalierbar sein wird, um auf die spezifischen Anforderungen der Anwender einzugehen. Safelog-Inhaber und Geschäftsführer Michael Wolter sieht in der Zusammenarbeit das Potenzial, Kunden sowohl für Goods-to-Person-Anwendungen als auch für klassische logistische Prozesse leistungsstarke Lösungen zu bieten.

Einsatz in eigenen Produktionsstätten

Die entwickelte Lösung wird nicht nur für Kunden, sondern auch in den eigenen Werken von SEW-Eurodrive eingesetzt, um ihre Leistungsfähigkeit unter realen Bedingungen zu demonstrieren. Dies sei ein entscheidender Schritt in Richtung einer softwaredefinierten Fabrik, die auf mobilen und stationären Robotern basiert und aus dem Automatisierungsbaukasten Movi-C von SEW-Eurodrive gespeist wird.

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Die Partnerschaft zwischen den beiden Unternehmen zeigt, wie durch die Bündelung von Kompetenzen innovative Lösungen für die Herausforderungen der Intralogistik geschaffen werden können. Die Kooperation verspricht, die Effizienz und Flexibilität in der Steuerung von Prozessen erheblich zu steigern und könnte somit wegweisend für die Zukunft der Intralogistik sein.

Quelle: Safelog