Leibinger stellt neue Kennzeichnungsklasse für den 2D-Code-Druck vor

Leibinger präsentiert mit 2DJET eine neue Lösung für den Druck von 2D-Codes. Das System ermöglicht gestochen scharfe Ergebnisse bei hohen Geschwindigkeiten.
Der neue 2DJET lässt sich nahtlos in bestehende Produktionslinien integrieren, ist besonders einfach zu installieren und zu bedienen. (Bild: Paul Leibinger GmbH)

Auf der Interpack stellt Leibinger mit 2DJET eine neue Kennzeichnungsklasse und einen grundlegend neuen Ansatz für die industrielle Kennzeichnung vor. Das 2DJET-System druckt GS1-konforme 2D-Codes mit einer Auflösung von bis zu 300 dpi und erreicht dabei Druckgeschwindigkeiten von bis zu 120 Metern pro Minute.

Gleichzeitig ist die Lösung für eine Vielzahl von Verpackungsmaterialien und -formaten ausgelegt – ohne Kompromisse bei Produktivität oder Flexibilität. 2DJET lässt sich nahtlos in bestehende Produktionslinien integrieren, ist besonders einfach zu installieren und zu bedienen und unterstützt Hersteller dabei, sowohl die Implementierung als auch den GS1-konformen Produktionsalltag deutlich zu vereinfachen.

Neuer Standard in der Verpackungsindustrie

Die Richtung in der Verpackungsindustrie ist klar: In Bereichen wie Food, Beverage und FMCG entwickeln sich 2D-Codes rasant zum neuen Standard. Ihr Nutzen ist überzeugend: mehr Daten auf kleinerer Fläche, bessere Rückverfolgbarkeit, mehr Flexibilität im Informationsmanagement, stärkere Verbraucherinteraktion und bessere Kontrolle entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Hinzu kommt ihre Relevanz für künftige Anforderungen wie den EU Digital Product Passport. Mit der weltweit zunehmenden Bedeutung der GS1-Standards steht die strategische Relevanz von 2D-Codes außer Frage.

(Bild: Paul Leibinger GmbH)

Das neue System verfügt über eine kontinuierliche Tintenversorgung, die auf unterbrechungsfreie Produktion ausgelegt ist. Es druckt gestochen scharfe Codes mit bis zu 300 dpi und mit Druckgeschwindigkeiten von bis zu 120 m/min. Dabei kann es QR-Codes mit bis zu 33 x 33 Modulen erzeugen. Entwickelt aus dem tiefen Verständnis von Leibinger für industrielle Kennzeichnung in realen Produktionsumgebungen, setzt dieser Ansatz neue Maßstäbe dafür, was Hersteller vom 2D-Druck erwarten können.

Entwickelt für eine Vielzahl von Verpackungen

Besonders relevant für Verpackungshersteller ist, dass diese neue Kennzeichnungsklasse nicht nur auf höhere Druckqualität ausgelegt wurde, sondern auf die konkreten Anforderungen der industriellen Praxis. Als berührungslose Drucktechnologie bringt 2DJET zentrale Vorteile mit, die CIJ in industriellen Umgebungen so erfolgreich gemacht haben. Das System kann auf einer breiten Vielfalt von Verpackungsmaterialien eingesetzt werden und eignet sich für unterschiedliche Produktformen und Oberflächenbeschaffenheiten – von flach bis gebogen, von glatt bis anspruchsvoll.

Mit einem Druckabstand von 8 mm lässt sich der kompakte Druckkopf besonders flexibel in Produktionslinien integrieren. Das erleichtert die Installation auch dort, wo der verfügbare Platz begrenzt ist oder Verpackungsgeometrien variieren.

(Bild: Paul Leibinger GmbH)

Das Tintensystem wurde für maximale Verfügbarkeit entwickelt. Eine smarte Architektur mit Präzisionspumpen und Sensoren stellt eine konstant stabile Tintenversorgung sicher. Das kartuschenbasierte Versorgungskonzept unterstützt die unterbrechungsfreie Produktion: Ergiebige XL-Kartuschen lassen sich im laufenden Betrieb schnell und einfach wechseln, ohne die Linie anzuhalten.

Gleichzeitig sorgen speziell entwickelte, schnell trocknende Tinten für hervorragende Trocknungseigenschaften auf einer breiten Palette von Substraten. So ist auch bei hohen Produktionsgeschwindigkeiten eine direkte Weiterverarbeitung möglich. Das Ergebnis ist eine zuverlässige und kosteneffiziente Leistung in anspruchsvollen Produktionsumgebungen mit hohen Stückzahlen.

Quelle: Leibinger

Halle 8B, Stand D26