Erste selbst konstruierte Ausblasmaschine punktet mit mehr Flexibilität

Due neue Ausblasmaschine „FlexClean“ von Groninger. (Bild: Groninger)
Due neue Ausblasmaschine „FlexClean“ von Groninger. (Bild: Groninger)

Der Abfüll- und Verschließspezialist Groninger hat eine neue Ausblasmaschine in sein Produktportfolio aufgenommen. Die „FlexClean“ soll mit mehr Flexibilität, Qualität und Leistung punkten und folgt nach Darstellung des Schnelldorfer Unternehmens der „Ready-Engineered-Philosophie“.

Mit der neuen Maschine, deren erstes fertiges Exemplar kürzlich ausgeliefert wurde, verfolge man in Sachen Modularisierung das Business-Line-Konzept weiter, schreibt Groninger zur FlexClean-Ausblasmaschine. Die Business Line wird seit einigen Jahren bereits in den Produktbereichen Kosmetik und Health Care angeboten.

Bislang wurden Ausblasmaschinen extern zugekauft

„In der Vergangenheit hatten wir die Ausblasmaschinen extern zugekauft“, erinnert sich Michael Steck, Teamleiter in der Konstruktion. Nun habe man selbst eine Stand-Alone-Maschine entwickelt. Als Vorteile des Systems nennt Steck „mehr Flexibilität, mehr Ausbringleistung und mehr Qualität“. Die Anlage sei oval ausgelegt. Die Zeitspanne, in der sich die Flaschen kopfüber in der Transportvorrichtung befinden und ausgeblasen werden, sei dadurch wesentlich länger als bei einem runden Umlauf. Dadurch sinke die Wahrscheinlichkeit, dass Schmutzpartikel in den Flaschen zurückbleiben.

Das Maschinenkonzept ermöglicht zudem einen höheren Grad an Flexibilität: Auf den Grundhaltern können unterschiedliche Transportträger platziert werden. Im kleinen Formatbereichen, in denen häufig hohe Leistungen gefordert werden, können so pro Träger drei Objekte gleichzeitig ausgeblasen werden. Bei großen Formaten erfolgt das Ausblasen von ein bis zwei Objekten pro Träger. Die Maschine kann somit eine Leistung von bis zu 180 Flaschen in der Minute erreichen.

Groninger betrachtet sich als international führender Hersteller von Füll- und Verschließmaschinen für die Pharma-, Kosmetik- und Consumer-Healthcare-Industrie. Horst Groninger gründete die Firma im Jahr 1980. Heute beschäftigt das in zweiter Generation geführte Familienunternehmen an den Standorten Crailsheim, Schnelldorf und Charlotte (USA) etwa 1.300 Mitarbeiter. Hauptsitz ist Crailsheim. 90 Prozent der Produkte gehen in den Export.

www.groninger.de