Papiertrinkhalme für Portionsverpackungen geplant

Charles Brand, Tetra PakCharles Brand, Executive Vice President, Product Management & Commercial Operations bei Tetra Pak (Bild: Tetra Pak)

Plastikgeschirr und vor allem Plastiktrinkhalme sind in die Diskussion geraten. Die Europäische Kommission diskutiert ein Verbot. Die britische Regierung hat bereits Trinkhalme verboten. Darauf reagieren auch die Verpackungshersteller.

Tetra Pak plant nach eigenen Angaben, noch in diesem Jahr einen Papiertrinkhalm für Portionsverpackungen auf den Markt zu bringen. Geplant ist, so stellt es das Unternehmen dar, einen Trinkhalm zu entwickeln, der sich nach Gebrauch der Portionsverpackung in diese zurückschieben lasse. So werde vermieden, dass der Trinkhalm als loser Abfall in die Natur gelange. Stattdessen werde er mit der Portionsverpackung ordnungsgemäß entsorgt.

Die Entwicklung werde mit Nachdruck verfolgt, „ aber bei der Herstellung eines Papiertrinkhalms mit den erforderlichen Eigenschaften gibt eine Reihe von Herausforderungen zu bewältigen“, sagt Charles Brand, „Executive Vice President, Product Management & Commercial Operations“ bei Tetra Pak.