Werner & Mertz startet Online-Kampagne gegen chemisches Recycling

Ist Chemisches Recycling ein wirkungsvolles Mittel, um die negativen Auswirkungen von Plastik auf Umwelt und Klima zu reduzieren? Werner & Mertz antwortet darauf mit einem entschiedenen “Nein” und startet eine Online-Kampagne mit Imagefilm, um den eigenen Weg der Kreislaufwirtschaft zu erklären. Damit dürfte das Mainzer Unternehmen für große Diskussionen in der Branche sorgen. 

Das Unternehmen sieht keine validen wissenschaftlichen Beweise für die Thesen chemisches Recycling würde weit über die Möglichkeiten der mechanischen Methode hinausgehen. Dies seien ausschließlich Marketingversprechen von den, Zitat, “Big Playern der Öl-,Plastik- und Teilen der Verpackungsindustrie”. 

Werner & Mertz sich sich als Unternehmen, das wie kein anderes für die erfolgreiche Umsetzung von mechanischem Recycling stehe und einen Weltrekord im Einsatz von hochwertig aufbereitetem Plastik aus dem Gelben Sack verzeichnet.
Man wolle “mit allen Mitteln gegen diese Versprechungen” halten.

In einem gerade veröffentlichten Animationsfilm sollen die Unterschiede zwischen mechanischem Recycling und chemischer Aufbereitung “in nie dagewesener Klarheit” auf den Punkt gebracht werden.

„Chemy“ fürchtet sich vor chemischer Aufbereitung

„Chemy“ ist eine knallrote Duschgel-Flasche aus vermischtem Kunststoff, die im Film schlecht gelaunt und ängstlich ist, denn der arme Kerl fürchtet sich vor einem erneuten Ausflug in die Chemie-Fabrik, wo er „chemisch recycelt“ werden soll.

Er erzählt „Recy“ von seinen vergangenen Erlebnissen dort: Zuerst wartet eine Art schauriges Bad auf ihn, bei dem schlimme umweltverschmutzende Reste übrig bleiben. Dabei wird Chemy auch ganz stark erhitzt, eingeschmolzen und in seine Grundstoffe zerlegt – all das, um am Ende aus den Resten von Chemy ein kleines Tröpfchen Öl herauszupressen.

Der Film zeigt: Zehn Kunststoff-Flaschen kommen in die Verwertungsanlage und nach einer Vielzahl von energieaufwendigen Aufbereitungsschritten kann höchstens eine Plastikflasche wieder herauskommen. Zwischendrin entstünden  dabei noch giftige Nebenprodukte und Emissionen. 

Werner & Mertz verweist zudem auf eine aktuelle Studie der Deutschen Umwelthilfe und weiterer Umweltverbände, die die negativen Auswirkungen des chemischen Recyclings von Kunststoffen zum Thema hat. 

Große Social-Media-Kampagne begleitet den Spot

Der knapp fünfminütige Spot wird in einer groß angelegten Kampagne auf allen gängigen Social-Media-Kanälen ausgespielt und soll vor allem Endkonsument*innen aufzeigen, dass die chemische Aufbereitung nicht halte, was sie verspricht.

Quelle: Werner & Mertz

Werner & Mertz in packaging journal TV LIVE

In der Premiere von packaging journal TV LIVE hat Timothy Glaz, Leiter Corporate Affairs bei Werner & Mertz, über Recycling und die Nachhaltigkeitsstrategie seines Unternehmens gesprochen

Weitere Meldungen

Das neue packaging journal TV

Kaum wird die Pandemie-Lage besser, spitzt sich eine andere Krise zu. Der Verpackungsindustrie fehlen die Rohstoffe und die Preise sind massiv gestiegen. Auch darum geht es in unserer neuen TV-Ausgabe!

Weiterlesen »

Werner & Mertz startet Online-Kampagne gegen chemisches Recycling

Ist Chemisches Recycling ein wirkungsvolles Mittel, um die negativen Auswirkungen von Plastik auf Umwelt und Klima zu reduzieren? Werner & Mertz antwortet darauf mit einem entschiedenen “Nein” und startet eine Online-Kampagne mit Imagefilm, um den eigenen Weg der Kreislaufwirtschaft zu erklären. Damit dürfte das Mainzer Unternehmen für große Diskussionen in der Branche sorgen. 

Weiterlesen »