Modulare Plattform für autonome mobile Roboter

Mit dem ReBeLMove Pro zeigt Igus auf der LogiMAT eine modulare Plattform für autonome mobile Roboter in Logistik, Montage und Handling, die sich flexibel an unterschiedliche intralogistische Anwendungen anpassen lässt.
Mit dem ReBeLMove Pro zeigt Igus auf der LogiMAT eine modulare Plattform für autonome mobile Roboter in Logistik, Montage und Handling. (Bild: igus)

Wiederkehrende Transport- und Handlingaufgaben gelten in vielen Betrieben als Einstiegspunkt in die Automatisierung. Mit dem ReBeLMove Pro bietet Igus eine modulare AMR-Plattform, die sich flexibel an unterschiedliche intralogistische Anwendungen anpassen lässt.

Mit dem ReBeLMove Pro adressiert Igus den wachsenden Automatisierungsbedarf in Logistik, Montage und Handling. Die autonome mobile Roboterplattform ist als Baukastensystem ausgelegt und kann mit unterschiedlichen Aufbauten konfiguriert werden. Möglich sind unter anderem Transportlösungen für KLT, mobile Regale für die Kommissionierung oder der Einsatz als fahrbare Basis für Montagearbeitsplätze mit integriertem Cobot.

Die Plattform ist auf einfache Anpassbarkeit ausgelegt und soll laut Unternehmen ohne tiefgehende Automationserfahrung in bestehende Abläufe integrierbar sein.

Kompakter AMR mit hoher Nutzlast

Die Basis des Systems bildet ein kompakter, rechteckiger AMR mit vier Rädern und Elektroantrieb. Der Roboter kann Lasten bis 250 Kilogramm transportieren oder Anhänger mit einem Gewicht von bis zu 900 Kilogramm ziehen. Die maximale Geschwindigkeit liegt bei bis zu 2 m/s, die Akkukapazität ist auf einen Arbeitstag von rund acht Stunden ausgelegt.

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Durch die standardisierte Plattform lassen sich verschiedene Anbauten mechanisch und softwareseitig integrieren, ohne das Grundsystem zu verändern.

Einfache Inbetriebnahme und offene Schnittstellen

Nach Angaben von Igus erfolgt die Inbetriebnahme ohne externe Systemintegratoren. Während einer Erkundungsfahrt erstellt der ReBeLMove Pro mithilfe von Lidar- und 3D-Sensorik eine digitale Karte der Umgebung. Leitlinien oder Markierungen auf dem Boden sind dafür nicht erforderlich. Auch die Erstellung von Fahr- und Bewegungsabläufen erfolgt über eine grafische Software ohne Programmierkenntnisse.

Für die Einbindung in bestehende Systeme stehen offene Schnittstellen zur Verfügung, darunter ERP- und SAP-Anbindungen sowie gängige Standards für das Flottenmanagement. Dadurch lässt sich der AMR in heterogene IT-Landschaften integrieren.

Fokus auf Wirtschaftlichkeit

Ziel des Konzepts ist es, wiederkehrende intralogistische Tätigkeiten wirtschaftlich zu automatisieren und die Einstiegshürden für mobile Robotik zu senken. Insbesondere für Unternehmen mit begrenzten Ressourcen soll der ReBeLMove Pro einen pragmatischen Zugang zur Automatisierung bieten.

Quelle: Igus

Igus auf der LogiMAT 2026: Halle 3, Stand 3D21