Baumer zeigt zwei neue, robuste Sensoren

Ultraschallsensor „UNAR 12“ von BaumerDer Ultraschallsensor „UNAR 12“ erkennt Objekte unabhängig von ihrer Farbe und Transparenz und eignen sich deshalb sehr gut für die Anwesenheitserkennung von Flaschen in Abfüllanlagen. (Bild: Baumer GmbH)

Zwei neue Sensortypen führt Baumer in den Markt ein: die Abstandssensoren „AlphaProx“ mit IO-Link-Schnittstelle und die chemisch robusten M12-Ultraschallsensoren für den Einsatz in Flaschenabfüllapplikationen.

Die AlphaProx-Induktivsensoren mit IO-Link sind in zylindrischer Bauform in Baugrößen mit Durchmessern von 6,5 Millimeter bis zur Größe M30 erhältlich. Sie erfassen Objekte und messen Distanzen über große Messbereiche von bis zu 18 Millimeter mikrometergenau. Sie können für so verschiedene Anwendungen wie das Erfassen von Losgrößen, die flexible Steuerung von Vibrationsförderern oder auch die Abstandsmessung von Greiferbacken eingesetzt werden. Zwei Schaltpunkte, Zählwerte, die Schaltfrequenz und weitere Analysedaten können direkt ausgewertet werden.

Durch erweiterte Parameteroptionen mit IO-Link sind die Sensoren optimal auf die jeweilige Applikation einstellbar. IO-Link ermöglicht außerdem den Austausch von Sensoren nach dem Plug-and-Play-Prinzip, ohne dass erneut manuell parametriert werden muss.

Als besonders nützlichen Produktvorteil der Sensoren hebt Baumer die Auswertung von Sekundärdaten wie Temperatur, Versorgungsspannung, Betriebsdauer oder Schaltzyklen hervor. Dies kann für vorausschauende Wartungsaufgaben genutzt werden.

Sensor erkennt eng beieinander stehende Flaschen

Ultraschallsensoren erkennen Objekte unabhängig von ihrer Farbe und Transparenz und eignen sich deshalb sehr gut für die Anwesenheitserkennung von Flaschen in Abfüllanlagen. Als Nachteil schlug bislang zu Buche, dass die Sensorfront empfindlich auf chemische Reinigungsmittel reagiert. Baumer präsentiert die neuen, chemisch robusten M12-Miniatur-Näherungsschalter „UNAR 12“ mit Parylenebeschichtung.

Die UNAR-12-Sensoren sind wegen der parylenebeschichteten Sensorfront und einem FDA-konformen Edelstahl-Vollmetallgehäuse ohne Schwachpunkte wie LEDs geschützt vor heißem Wasserdampf oder chemischen Reinigungsmitteln. Die Bauweise ist kompakt, der Durchmesser beträgt lediglich zwölf Millimeter. Sensor und Empfänger befinden sich im selben Gehäuse. Es muss kein Reflektor oder ein zweiter Sensor montiert werden.

Die Schallkeule ist sehr schmal, sodass der Sensor einzelne Flaschen auch dann noch erkennt, wenn sie sehr dicht nebeneinander stehen. Mit unter sechs Millisekunden ist die Ansprechzeit darüber hinaus sehr gering, was hohe Durchlaufgeschwindigkeiten ermöglicht.

Baumer auf der SPS IPC Drives 2018: Halle 4A, Stand 335