Frischfaserkarton könnte CO₂-Fußabdruck von Kosmetikverpackungen senken

Metsä Board Kosmetikverpackung aus mikrowelle
Diese neue Verpackung aus Mikrowellenkarton soll eine flexible Alternative zu starren Kartons bieten. (Bild: Metsä Board)

Eine aktuelle Studie von Metsä Board legt nahe, dass der Wechsel zu Frischfaserkarton den CO₂-Fußabdruck von Kosmetikverpackungen um bis zu 50 % reduzieren könnte. Die Untersuchung wurde vom IVL Schwedisches Umweltforschungsinstitut verifiziert.

Eine aktuelle Lebenszyklus-Analyse von Metsä Board deutet darauf hin, dass der Wechsel von Zellstoff- und handelsüblichen Faltschachtelkartons zu Frischfaserkartons Umweltvorteile mit sich bringen könnte. Laut der Studie, die durch das IVL Schwedisches Umweltforschungsinstitut verifiziert wurde, ließe sich durch diese Materialwahl der CO₂-Fußabdruck von Kosmetikverpackungen um bis zu 50 % reduzieren.

Die Untersuchung basiert auf in Europa marktüblichen Kartonqualitäten und vergleicht deren potenzielle Klimaauswirkungen über den gesamten Lebenszyklus von der Produktion bis zur Entsorgung.

Mögliche CO₂-Reduktion durch fossile Energieeinsparung

Die Studie legt nahe, dass wesentliche Einsparungen durch den hohen Anteil an fossilfreier Energie in der Produktion des Frischfaserkartons erzielt werden könnten. Zudem könnte das geringere Flächengewicht der Metsä Board-Kartons zu einer weiteren Reduktion des CO₂-Ausstoßes führen, ohne dabei wesentliche Einbußen bei Stabilität oder Funktionalität hinnehmen zu müssen.

„Die Beauty- und Kosmetikbranche legt zunehmend Wert auf Emissionsreduzierung entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Daher ist es entscheidend, dass wir Marken fundierte, verifizierte Daten zur Verfügung stellen“, erklärt Anne Uusitalo, Product Safety and Sustainability Director bei Metsä Board. „Unsere Frischfaserkartons könnten signifikante Nachhaltigkeitsvorteile ermöglichen, ohne Kompromisse bei Leistung und Qualität einzugehen.“

Bedeutung für Scope-3-Emissionsbilanzen

Produktverpackungen sind ein wesentlicher Bestandteil der Scope-3-Emissionen von Unternehmen der Kosmetikbranche. Die Bewertung umfasst nicht nur die Rohstoffgewinnung und Herstellung, sondern auch die Entsorgung am Ende des Lebenszyklus. Metsä Board gibt an, seinen Kunden detaillierte CO₂-Fußabdruck-Analysen sowie maßgeschneiderte Lebenszyklusbewertungen zur Verfügung zu stellen.

Vergleichbare Studien für Pharmaverpackungen

Bereits im vergangenen Jahr habe Metsä Board vergleichbare, verifizierte Bewertungen für die Klimabilanz seiner Kartonqualitäten für Pharmaverpackungen veröffentlicht. Auch hier habe sich ein erhebliches Einsparpotenzial durch den Einsatz von Frischfasermaterialien gezeigt.

Weitere Informationen zur Studie und zu den Kartonqualitäten von Metsä Board finden Sie hier: Technischer Bericht zur Studie Verifizierungsbericht

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