interpack alliance geht wieder nach China

Nach drei Jahren Pause trifft sich die Branche in Shanghai wieder zur swop.
(Bild: Messe DĂŒsseldorf)

Nach drei Jahren coronabedingter Pause trifft sich die Processing- und Packaging-Branche im November zur swop in Shanghai. Unter der Dachmarke der interpack alliance wird die Messe von der Messe DĂŒsseldorf und Adsale Exhibiton Services veranstaltet und fand zuletzt mit rund 700 Ausstellern statt.

Die swop 2023 kommt genau richtig, um das Business der Processing- und Packaging-Branche zu unterstützen, Innovationen in den Fokus zu rücken und internationale Geschäftsbeziehungen zu fördern. Zur letzten swop im Jahr 2019 kamen über 700 Aussteller und 25.000 Fachbesucherinnen und Fachbesucher aus dem In- und Ausland. Ähnlich hoch sind die Erwartungen für 2023, rund 62.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche sind in Planung. Die Messe findet vom 22. bis 24. November im Shanghai New International Expo Centre, dem drittgroÌˆĂŸten Messezentrum in China, statt.

Gemeinsam mit Adsale Exhibition Services veranstaltet die Messe Düsseldorf Shanghai die swop unter der Dachmarke der interpack alliance. Sie richtet sich ebenso wie die interpack an alle Kernzielgruppen aus den Bereichen Nahrungsmittel, Getränke, SuÌˆĂŸ- und Backwaren, Pharma, Kosmetik, Non-Food sowie Industriegüter. Dabei deckt sie die gesamte Lieferkette der Verpackungsindustrie ab. Ihre Bandbreite reicht von der Herstellung und Verarbeitung von Verpackungsmaterialien über Primär- und Sekundärverpackungen bis hin zum Verpackungsdruck.

Zahlreiche begleitende Veranstaltungen und Sonderflächen während der swop bieten Besucherinnen und Besuchern wertvolle Impulse. Im Fokus stehen die Themen Kreislaufwirtschaft, Ressourcenschonung, Digitale T echnologien und Produktsicherheit sowie Fast-Moving Consumer Goods.

Fokus auf nachhaltigen Lösungen

Zum ersten Mal wird es auf der swop 2023 die „Green Power Immersive Interactive Exhibitor Area“ geben, eine Plattform für Unternehmen, um nachhaltige Verpackungslösungen für die Kreislaufwirtschaft zu präsentieren. In diesem Zusammenhang ist die Ressourcenschonung ein weiteres wichtiges Thema auf der Messe, auch aufgrund einer zunehmenden Einschränkung in den Verfügbarkeiten von Materialien und Komponenten auf dem Weltmarkt. Die Aussteller präsentieren leistungsstarke Komponenten, automatisierte Technologien und umweltfreundliche Verpackungsmanagementsysteme.

Die fortschreitende Digitalisierung beschäftigt die Verpackungsbranche gleichermaßen und wird auch auf der swop ein zentrales Thema sein. So gibt es auf der Messe zum Beispiel eine Sonderfläche für intelligente Produktionsanlagen für Verpackungen und Materialien. Die swop wird zudem innovative Verpackungslösungen präsentieren, die helfen, Lebensmittelabfälle zu vermeiden und gleichzeitig die Produktsicherheit zu gewährleisten. Für den chinesischen Markt sind etwa Verpackungen für Fertiggerichte ein wichtiges Thema. Diesbezüglich gibt es neue Verpackungsmaterialien und -technologien, die die Haltbarkeit von Lebensmitteln in Zukunft verlängern können.

Die FMCG Infinity Zone ist eine Kooperation zwischen der swop und „PKG Family“, um eine effiziente Kommunikationsplattform für Fast- Moving Consumer Goods (FMCGs) zu schaffen. Darunter fallen alle Produkte, die im Verkaufsregal schnell wechseln, zum Beispiel Konsumgüter des täglichen Bedarfs. Mit der rasanten sozioökonomischen Entwicklung und dem Aufkommen des digitalen Zeitalters haben sich die Wünsche der Verbraucher nach Personalisierung, emotionaler Ansprache sowie nach Innovation und Kreativität zu neuen Trends in der FMCG-Industrie entwickelt. Die Verpackung spielt dabei eine wesentliche Rolle. Auf der swop werden diesbezüglich die neuesten Verpackungsmaterialien, Ideen, Technologien und Designs vorgestellt. Über 300 Aussteller werden sich in diesem Bereich präsentieren.

Für Unternehmen aus Deutschland ist eine durch den Bund geförderte Teilnahme an der swop möglich. Das Angebot der Bundesbeteiligung unterstreicht die Bedeutung der Messe. Aussteller können sich gemeinsam mit anderen deutschen Unternehmen unter der Marke “Made in Germany” präsentieren und erhalten dadurch zusätzliche Aufmerksamkeit.

Quelle: Messe DĂŒsseldorf

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