Nach Karneval: Umweltschützer rufen zum Plastikfasten auf

Eine Plastikflasche treibt als Müll im Meer
Die Verschmutzung der Ozeane und Landschaften durch Plastikmüll nimmt weltweit zu. Ein neues Netzwerk will Alternativen zu herkömmlichen Kunststoffen entwickeln. (Bild: unsplash)

Darauf sollte die Branche vorbereitet sein: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sagt: Wir können auch ohne Plastik. Zum vierten Mal ruft der Umweltverband zum Plastikfasten auf und damit während der Fastenzeit soweit es geht auf Plastik zu verzichten.

Von Aschermittwoch bis Ostersonntag möchte der BUND in den sozialen Netzwerken Verbraucherinnen und Verbraucher für die Problematik rund um Wegwerfprodukte und Einwegverpackungen sensibilisieren. Ziel ist es zu zeigen, dass viele Plastikprodukte überflüssig sind oder leicht durch nachhaltigere Alternativen ersetzt werden können.

„Wir laden die Menschen ein, genau hinzugucken und zu entscheiden: Brauche ich das Produkt wirklich und wenn ja, gibt es das auch ohne Plastik oder kann ich das Produkt anders als in Plastikverpackungen transportieren?. Ob im Bad, beim Einkauf, der Kleidung oder unterwegs: Am einfachsten ist es, sich einzelne Bereiche des täglichen Lebens vorzunehmen und hier Verbesserungen anzustreben.“

BUND-Abfallexperte Rolf Buschmann

Der BUND ruft die an der Aktion Teilnehmenden dazu auf, unter dem Hashtag #plastikfasten auf Instagram, Twitter, Facebook und YouTube über ihre Erfahrungen zu berichten und Tipps zum Plastiksparen untereinander auszutauschen. Wenn es beim Einkauf im Supermarkt nicht möglich ist, auf Plastikverpackungen zu verzichten, rät der BUND den Verbraucherinnen und Verbrauchern, den Plastikmüll im Einkaufsladen zu lassen.