Werner & Mertz: Kreislaufwirtschaft bringt Unabhängigkeit und Sicherheit

Die Kreislaufwirtschaft gewinnt an Bedeutung als Strategie für Energiesouveränität und Sicherheit. Werner & Mertz zeigt, wie Unternehmen durch nachhaltige Praktiken wirtschaftliche Stabilität erreichen können.
Kreislauffähige Produkte sind nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern mehr denn je auch wirtschaftlich und sicherheitspolitisch relevant. (Bild: Werner & Mertz)

Steigende Energie- und Rohstoffpreise sowie fragile Lieferketten rücken die Kreislaufwirtschaft in den Fokus als zukunftsweisende Strategie für Energiesouveränität und Sicherheit. Werner & Mertz demonstriert seit Jahrzehnten, wie nachhaltige Praktiken nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich vorteilhaft sein können. Der Reinigungsmittelhersteller setzt seit 1986 auf pflanzlich-basierte Inhaltsstoffe und Verpackungen aus Altplastik. Diese Strategie hat dem Unternehmen geholfen, die Abhängigkeit von fossilen Erdölquellen zu reduzieren und sich gegen Preisschocks abzusichern.

In den ZDF heute-Nachrichten vom 16.4. wurde Werner & Mertz als positives Beispiel für ein Unternehmen vorgestellt, das sein Wirtschaftsmodell erfolgreich umgestellt hat. Der Beitrag unterstreicht, dass die Kreislaufwirtschaft nicht mehr nur als grünes Umweltthema wahrgenommen wird, sondern als wesentliche Strategie zur Gewährleistung nationaler Sicherheit und wirtschaftlicher Unabhängigkeit. Reinhard Schneider, Inhaber von Werner & Mertz, betont, dass die rechtzeitige Umstellung auf erneuerbare Rohstoffe und Recycling entscheidend war, um den aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen zu begegnen.

Experten fordern politische Unterstützung

Professor Klaus Helling, Umweltökonom der Universität Trier, hebt hervor, dass Deutschland in Sachen Energiewende und Kreislaufwirtschaft gut aufgestellt ist, jedoch politische Rahmenbedingungen benötigt, um diese Ansätze in die Breite zu tragen. Diese Forderung wird auch in der Diskussionsreihe „Die Zuversichtlichen“ thematisiert, die von Werner & Mertz initiiert wurde.

Am 19. Mai diskutiert Reinhard Schneider mit dem CDU-Politiker Roderich Kiesewetter und der Klimaexpertin Dr. Kira Vinke über die Stärkung der Handlungsfähigkeit Deutschlands in einer instabilen Welt. Dabei stehen nicht nur Verteidigung und Krisenfähigkeit im Mittelpunkt, sondern auch die Rolle der Kreislaufwirtschaft und die Fähigkeit, Veränderungen aktiv zu gestalten. Die Podiumsdiskussionen des Formats zielen darauf ab, nicht nur Herausforderungen zu beschreiben, sondern auch machbare Lösungswege aufzuzeigen.

Nachhaltigkeit als Resilienzstrategie

Die Kreislaufwirtschaft wird zunehmend als angewandte Resilienz betrachtet, insbesondere in Zeiten problematischer Rohstoffabhängigkeiten und hybrider Bedrohungen. Werner & Mertz zeigt, dass nachhaltige Praktiken nicht nur ökologisch sinnvoll sind, sondern auch wirtschaftliche Stabilität und Sicherheit bieten können. Mit über einer Milliarde Flaschen aus 100 Prozent Altplastik im Handel hat das Unternehmen einen bedeutenden Beitrag zur Reduzierung von Plastikmüll geleistet und ein Beispiel für andere Branchen gesetzt, wie Kreislaufwirtschaft erfolgreich umgesetzt werden kann.

Quelle: Werner & Mertz