Mit maßgeschneiderten Lösungen für die Primär- und Sekundärverpackung gibt Stäubli eine mögliche Antwort auf die besonderen Herausforderungen der Lebensmittelindustrie. Gefragt sind ultraschnelle Roboter in Wash-down-Hygieneausführung mit möglichst geringen Partikelemissionen.
Gleichzeitig dürfen die Maschinen keine Verunreinigungen der Lebensmittel verursachen, was ohne Einschränkung der Dynamikwerte die Verwendung lebensmittelverträglicher Schmierstoffe der Klasse NSF H1 bedingt.
Wie Roboter des Herstellers diesem Anforderungsprofil gerecht werden, demonstrieren die HE-Baureihen. HE steht für Humid Environment und kennzeichnet alle Roboter, die speziell für den Einsatz unter Flüssigkeitsbeaufschlagung speziell modifiziert sind. Auch das Abstrahlen mit heißem Wasser, das Einschäumen mit Reinigungschemikalien und manuelles Bürsten stellen kein Problem dar. Alle HE-Roboter sind komplett gekapselt und bei Verwendung einer Überdruckeinheit in Schutzart IP67 ausgelegt. Das Handgelenk der Maschine ist wasserdicht.
Was Stäubli-Roboter in der Praxis leisten, beweist der Hersteller mit einer realitätsnahen Demozelle, bei der Vier- und Sechsachser Hand in Hand arbeiten. In der Prozesszelle übernimmt ein kompakter Sechsachser vom Typ TX2-60 Schneidprozesse zum Portionieren von Fleisch- und Käseprodukten. Dabei unterstreicht der kompakte Roboter seine Performance sowohl beim Ultraschall- als auch beim Wasserstrahlschneiden.
Direkt im Anschluss kommt ein ultraschneller TS2-60 SCARA bei der Primärverpackung der Lebensmittel zum Einsatz. Was hier ins Auge sticht, ist die beeindruckende Dynamik, die der vierachsige HE-Roboter trotz Verwendung von lebensmittelverträglichem Öl an den Tag legt.
Quelle: Stäubli
Stäubli auf der interpack 2023: Halle 15, Stand C37
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