Schubert beginnt Arbeiten an Neubau

Bild von einer Gruppe von Menschen mit Regenschirmen auf einer Baufläche, auf der ein Neubau entstehen soll.
(Bild: Schubert)

In Crailsheim ist der Startschuss für die Bauarbeiten am Neubau von Schubert gefallen. Nachdem zunächst eine Straße weichen musste, entstehen auf der neuen Baufläche nun eine Montagehalle und Bürogebäude. Das Unternehmen setzt dafür die größte Investition von 38 Millionen Euro in der Firmengeschichte ein. 

Damit der Bau geplant werden konnte, musste im Jahr 2019 zunächst die L2218 zwischen Crailsheim und Dinkelsbühl verlegt werden. Die Idee, die Straße in der Nähe des Schubert-Geländes so zu verlegen, dass eine neue Baufläche entsteht, überzeugte die Stadt Crailsheim ebenso wie das Regierungspräsidium Stuttgart. Bis nun im zweiten Schritt die Montagehalle und das Bürogebäude in Betrieb genommen werden, dauert es aber noch ein wenig: Die Bauarbeiten sollen bis Juni 2023 abgeschlossen sein.

“Durch die erhöhte Nachfrage nach unseren Top-Loading (TLM)-Verpackungsmaschinen und das Wachstum unseres Unternehmens mussten wir damals schon darüber nachdenken, wie wir unsere Montageflächen erweitern können.“

Ralf Schubert, Geschäftsführender Gesellschafter bei Schubert 

Bild von einer Baustelle mit einem Kran, Bagger und anderen Baustellenfahrzeugen und Menschen
(Bild: Schubert Group)

„Wir sind froh, dass ein großes Familienunternehmen wie Schubert in diesen Standort investiert und mit dem Neubau für viele neue Arbeitsplätze in unserer Stadt sorgt“, sagt Jörg Steuler, Baubürgermeister von Crailsheim. Auf der Baustelle stehen nun Paletten mit Baumaterial, Bagger und ein großer Kran des Bauunternehmens Leonhard Weiss. Unweit des Verwaltungsgebäudes entsteht nun eine weitere Endmontagehalle mit angegliedertem Bürogebäude mit einer Gesamtfläche von über 12.000 Quadratmeter

Klimaneutrale Montagehalle

Auch das Thema Nachhaltigkeit spielte bei der Planung des Neubaus eine große Rolle. „Wir wollen bis Ende 2023 CO2-neutral produzieren und fertigen, deshalb werden wir das Gebäude mit einem nachhaltigen Energiekonzept ausstatten“, erklärt Ralf Schubert. Nachdem die schon auf dem Firmengelände verbaute Geothermie durch neue Bestimmungen an dem Standort nicht mehr genehmigt wurde, entschied sich das Unternehmen für das Heizen und Kühlen mit der Eisspeichertechnologie. Außerdem wird eine Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Neubaus installiert, die eine Leistung von circa 400 Kilowatt-Peak (kWp) hat. „Ziel ist es, dass die neue Halle klimaneutral betrieben wird“, so der Geschäftsführer weiter.

Quelle: Schubert

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