Werbung für größenoptimierte Verpackungen, denn verpackte Luft ist viel zu teuer

Zu große Verpackungen (Bild: DS Smith)Ein alltägliches Bild: Verpackungen sind viel zu groß und umhüllen hauptsächlich Füllmaterial. (Bild: DS Smith)

Wer kennt es nicht: Ein großes Paket wird geliefert. Dabei ist das gelieferte Produkt viel kleiner. Zurück bleibt nach dem Öffnen vor allem Müll. Nach Ansicht von Wirtschaftsfachleuten ließen sich aber durch passgenauere Verpackungen etwa ein Viertel der Kosten fürs Packaging einsparen, hat eine Studie des Verpackungs- und Displayherstellers DS Smith mit Forbes Insights ergeben.

Um mindestens das Doppelte zu groß seien die von ihren Unternehmen versendeten Verpackungen, räumen 34 Prozent der für die Studie befragten Führungskräfte ein. Sie bestätigen, dass durch größenoptimierte Verpackungen Geld gespart werden könnte. Auf mindestens 25 Prozent wird das Einsparvolumen bei den Packagingkosten geschätzt. In absoluten Zahlen berichtet DS Smith von einer einzusparenden Summe in Höhe von 46 Milliarden US-Dollar.

Nur wenige Unternehmen wollen größenoptimierte Verpackungen einführen

Neben den Kostenvorteilen spricht natürlich auch der gute Effekt für die Umwelt für weniger Luft in den Verpackungen. „Jedes Jahr werden mindestens 122 Millionen Tonnen CO2 unnötig ausgestoßen, was etwa den jährlichen CO2-Emissionen von Belgien, Pakistan oder Argentinien entspricht”, schreibt DS Smith. Trotzdem räumen die Geschäftsleitungen der Herausforderung besser passender Verpackungen wenig Priorität ein. Nur 36 Prozent haben eine Prüfung des Leerraums in ihren Produktverpackungen durchgeführt, und nur 34 Prozent haben die Einführung von optimierten Verpackungslösungen erwogen, ergab die Studie.

„Für Online-Shopper sind Nachhaltigkeit und Vermeidung von Verpackungsmüll heute ein wichtiges Thema. Überschüssiges Verpackungsmaterial und leerer Raum in einem angelieferten Karton frustrieren die Kunden und erzeugen ein negatives Markenerlebnis.“
Anja Röhrle, Marketing & Communication Manager bei DS Smith Packaging

Anja Röhrle, Marketingmanagerin bei DS Smith Packaging, rät Unternehmen dazu, die Herausforderung optimierter Produktverpackungen ganzheitlich zu betrachten. Bereits bei der Herstellung müsse das Problem in den Blick genommen werden und als Anforderung bis zur Auslieferung beachtet werden. Weniger Leerraum in Verpackungen steigere auch die Produktsicherheit. Besser verpackte Produkte bewegten sich weniger in den Verpackungen und seien so besser vor Beschädigungen geschützt. DS Smith Packaging biete unter anderem mit dem automatisierten Verpackungssystem „Made2Fit“ eine Lösung für diese Aufgaben an.

Whitepaper „Empty Space Economy“ von DS Smith (Bild: DS Smith)

Whitepaper „Empty Space Economy“ von DS Smith (Bild: DS Smith)

Das Whitepaper „The Empty Space Economy (Die Leerraum-Wirtschaft)“ können Sie sich bei DS Smith auf der Homepage herunterladen.
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