Kostentreiber Verpackungslizenzierung?

Die Kosten für Sammlung und Sortierung der Verpackungen sind unabhängig von ihrer Recyclingfähigkeit identisch.
Die Kosten für Sammlung und Sortierung der Verpackungen sind unabhängig von ihrer Recyclingfähigkeit identisch. (Bild: istockphoto.com, Thomas Demarczyk)

Aktuell steht wie in jedem Jahr die Lizenzierung für alle in Umlauf gebrachten Verkaufsverpackungen an. Wir wollten wissen, wie die Akteure im Markt die Entwicklungen im Bereich Verpackungslizenzierung einschätzen, welche Auswirkungen der Aspekt der inflationsbedingten Preisveränderungen hat, und welcher finanzielle Spielraum überhaupt bleibt. Die Entwicklungen der letzten Jahre und Monate zeigen: Es gibt Unterschiede, deshalb sollten Unternehmen Preis- und Serviceangebote auf ihre Tragfähigkeit prüfen und vergleichen.

Die Situation ist angespannt: gestiegene Preise, hohe Inflationsraten und dadurch bedingt eine ausgeprägte Preissensibilität der Verbraucher. Das setzt die Märkte unter Druck. Deshalb geht es in vielen Branchen und Produktbereichen jetzt darum, die Kostenstruktur und jedes einzelne Preissegment genauer unter die Lupe zu nehmen. Das haben wir getan und uns den Kostenfaktor Verpackungslizenzierung einmal genauer angeschaut: Dafür haben wir unter anderem auch eine Umfrage bei den Dualen Systemen gestartet – und fast alle haben ihre Positionen erläutert.1)

Wer braucht eine Lizenz?

Alle Unternehmen, die in Deutschland gewerbsmäßig Waren in Verkehr bringen, sind gemäß Verpackungsgesetz (VerpackG) verpflichtet, sich im Verpackungsregister LUCID zu registrieren, und das unabhängig von der jeweiligen Verpackungsart und -menge. Neben den Produzenten können das auch Handelsunternehmen, Importeure verpackter Waren oder Versand- und Onlinehändler sein, wenn alle Voraussetzungen zutreffen.

Für die zu erwartenden Verpackungsmengen müssen Lizenzverträge für deren Entsorgung abgeschlossenen werden. Es wird nach derzeitigem Kenntnisstand eingeschätzt, dass von den 300 relevanten Top-Unternehmen ungefähr zehn Prozent Verträge über zwei Jahre schließen oder geschlossen haben. Die weit überwiegende Zahl der verpflichteten (sechsstellige Zahl an) Unternehmen bringt aber so geringe Mengen an Verpackungen in Umlauf, dass es sich für diese Unternehmen bisher nicht gelohnt zu haben scheint, sich jedes Jahr neu mit diesem rechtlich komplexen Thema auseinanderzusetzen. Dies gilt gerade auch für Kunden mit Kleinst-Verträgen, die oft online abschließen.

Durch die Errichtung ZSVR ist die Anzahl an Unternehmen, die sich am Dualen System beteiligen, deutlich gestiegen. Waren es 2017 knapp 53.000 Unternehmen, sind inzwischen etwa 825.000 Unternehmen in LUCID registriert. Die Neuregistrierungen betreffen überwiegend kleine bis mittelgroße Inverkehrbringer. Die Gesamtmarktmenge beteiligter Verpackungen ist in den vergangenen Jahren nicht mehr signifikant gestiegen.
Verpackungslizenzierung: Als Verpflichteter nach dem VerpackG gilt, wer erstmals gewerbsmäßig in Deutschland eine mit Ware befüllte Verpackung in Verkehr bringt.
Verpackungslizenzierung: Als Verpflichteter nach dem VerpackG gilt, wer erstmals gewerbsmäßig in Deutschland eine mit Ware befüllte Verpackung in Verkehr bringt. (Bild: Checkliste Plichten ZSVR)

Allgemeine Kostenentwicklung

Auf dem Markt beobachtet man eine sinkende Menge der beteiligten Verpackungen bedingt durch das schwache beziehungsweise negative Wirtschaftswachstum sowie den geringeren Verbrauch von Verpackungen im haushaltsnahen Bereich. Dabei spielen eine Rolle, dass die Kaufkraft stark zurückgeht und dass viele Haushalte an der Budgetgrenze operieren. Auch die geforderten Veränderungen beim Verpackungsdesign spielen eine gewisse Rolle.

Die Auswirkungen der Energiepreisentwicklung sind in Anbetracht der Energiesituation kaum noch zu kalkulieren. Ebenso beachtlich sind die hohen Transportkosten, die bei der Sammlung und auf den Verwertungswegen entstehen. Lohn- und Arbeitskosten wachsen ebenfalls deutlich, und nicht zuletzt steigt der Aufwand für die Dokumentation (§ 21), für Mengenstromnachweise, die Verwaltung und den Service. Zudem müssen aktuell in moderne und industriell betriebene Sortieranlagen sehr hohe Investitionen für Brandschutz und Sortiertechnik getätigt werden, die ebenfalls in die Kalkulation der Sortierpreise einfließen.

„Einen wichtigen Teil der Kostenkalkulation bilden die globalisierten Rohstoffmärkte, da die Erlöse für Wertstoffe sich preismindernd auswirken. Diese Märkte sind jedoch sehr volatil und nach vergleichsweise hohen Preisen zu Beginn des Jahres 2022 sehen wir gerade eine schwache Nachfrage nach Recyclingrohstoffen und damit auch ein sehr niedriges Preisniveau. Das wirkt sich auf die Kalkulation der Lizenzpreise preiserhöhend aus. Getrieben ist dies unter anderem durch die hohe Verfügbarkeit von international angebotenen und sehr günstigen Primärrohstoffen“, erläutert Markus Müller-Drexel, Geschäftsführer der Interseroh+. Selbst die Indizes für Altpapier, ein eigentlich begehrter Rohstoff, liegen weit unter den Erwartungen.

„Im Bereich der Lizenzierung sehen wir bei Unternehmen, die über wesentliche Verpackungsmengen verfügen, seit Längerem jährliche Ausschreibungen und Preisanfragen. Das Bewusstsein maßgeblicher Händler und Brands für diese Thematik nimmt aber stetig zu. Die aktuellen Herausforderungen der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Unternehmen beeinflussen diesen Trend. Ein ‚weiter so‘ wird und kann es nicht mehr geben.“ Markus Müller-Drexel, Geschäftsführer Interseroh+, Köln
„Im Bereich der Lizenzierung sehen wir bei Unternehmen, die über wesentliche Verpackungsmengen verfügen, seit Längerem jährliche Ausschreibungen und Preisanfragen. Das Bewusstsein maßgeblicher Händler und Brands für diese Thematik nimmt aber stetig zu. Die aktuellen Herausforderungen der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Unternehmen beeinflussen diesen Trend. Ein ‚weiter so‘ wird und kann es nicht mehr geben.“ Markus Müller-Drexel, Geschäftsführer Interseroh+, Köln (Bild: Interseroh+)

Prognostizierte Preisentwicklung

Der Wettbewerb der Dualen Systeme hat permanent für Bewegung gesorgt. Die operativen Entsorgungskosten sanken laut einer Berechnung des Bundeskartellamts zwischen 2003 und 2011 um ganze 54 Prozent, statistisch gesicherte Zahlen über die weitere Entwicklung liegen anscheinend nicht vor. Nach einigem Auf und Ab hat es auch in den letzten Jahren wieder einen leichten Preisrückgang gegeben. Der Tenor einiger Marktakteure lautet, dass trotz der Dynamik viele Kunden noch in Altverträgen stecken. „Schätzungsweise 15 bis 20 Prozent der Inverkehrbringer zahlen zu viel Geld für die Verpackungslizenzierung. Und das sind vor allem die Unternehmen, die nicht jährlich nachverhandeln oder Vergleichsangebote einholen, sondern seit vielen Jahren ihre Lizenzierungsverträge nicht neu ausgeschrieben haben“, war aus einem Dualen System zu hören. „Diese Unternehmen haben nicht von den positiven Preisentwicklungen profitiert.“

Einige Stimmen aus der Branche bezeichnen insbesondere die Preise für 2023 als nicht mehr kostendeckend. Hier scheint der vorhandene Wettbewerb eine Preisanpassung ausgebremst zu haben. Allerdings sind die zugrunde liegenden Preiskalkulationen innerhalb der Branche nicht immer nachvollziehbar. „Aus unserer Sicht befand sich in den vergangenen Jahren ‚der Lizenzpreis‘ zunehmend unter Druck: ein Zeichen für den funktionierenden Wettbewerb. Die Härte des Wettbewerbs würden wir ebenfalls als zunehmend beschreiben“, so weitere Stimmen aus den Reihen der Dualen Systeme. Mehrere haben in diesem Jahr aufgrund der aktuellen Situation bereits unterjährig ihre Preise erhöht. Die Summe der Faktoren wird dazu führen, dass die Anbieter ihre Preise aller Wahrscheinlichkeit nach für 2024 anpassen müssen.

Seit der Öffnung des Markts sind es inzwischen zehn Wettbewerber, bei denen die Unternehmen ihre Produkte lizenzieren lassen können – das war nicht immer so. Bis heute wirkt die Monopolstellung vom Beginn des Dualen Systems nach, obwohl nach frühen regionalen Regelungen in Hessen und später in Baden-Württemberg bundesweit seit 2003 (endgültig seit 2006) weitere Anbieter aktiv sind: Der „grüne Punkt“ – ein Markenzeichen, für das übrigens neben der Lizenzierung gezahlt werden muss – galt und gilt teilweise heute noch fälschlicherweise als Synonym dafür, „was in die Gelbe Tonne darf“.

Mindeststandard und Recyclingquoten

Ziel des Verpackungsgesetzes ist es, das hochwertige Recycling zu fördern, um Ressourcen zu schonen und die Auswirkungen von Verpackungsabfällen auf die Umwelt zu reduzieren. Das kann nur gelingen, wenn Unternehmen ihre Verpackungen recyclinggerecht gestalten und diese auch in der Praxis tatsächlich verwertet werden. Das heißt, nicht nur Verpackungshersteller sind in der Pflicht, die Recyclingfähigkeit zu verbessern, auch Anlagentechnologien, Prozesstechniken und deren Kapazitäten müssen an die jeweiligen Erfordernisse angepasst werden „Um ein hochwertiges Recycling weiter zu fördern, ist es sinnvoll, die Einstufungen zu den faktischen Sortier- und Verwertungskapazitäten noch stärker zu konturieren. Nur so entsteht ein Interesse am Aufbau von Recyclingkapazitäten. Tatsächlich sind diese für einzelne Verpackungsmaterialien rückläufig, hier gilt es entgegenzuwirken“, so die Position der ZSVR.

Im Vergleich zur Verpackungsverordnung setzt das VerpackG deutlich höhere Recyclingquoten voraus, die 2022 in einem zweiten Schritt sogar nochmals angehoben wurden. „Die höheren Recyclingquoten setzen eine tiefergehende Sortierung voraus, was sich in den vergangenen Jahren auch auf das Beteiligungsentgelt in Form von höheren Preisen ausgewirkt hat“, betont Diana Uschkoreit, Geschäftsführerin von BellandVision.

Das VerpackG sieht in § 21 eine Regelung zur ökologischen Gestaltung der Beteiligungsentgelte vor. Diese wird als nicht hinreichend wirksam erachtet und sollte nach Möglichkeit weiterentwickelt werden. Es gibt daher Überlegungen, ob beispielsweise ein Fonds eingerichtet werden soll, in den Hersteller von nicht hochgradig recyclingfähigen Verpackungen einzahlen müssen.

„Aus den verschiedensten Gründen werden wir 2024 einen signifikanten Rückgang der am System beteiligten LVP-Mengen sehen. Gleichzeitig steigen die Kosten für die LVP-Sammlung aber weiter.“ Christoph Ley, Geschäftsführer Zentek Services, Köln
„Aus den verschiedensten Gründen werden wir 2024 einen signifikanten Rückgang der am System beteiligten LVP-Mengen sehen. Gleichzeitig steigen die Kosten für die LVP-Sammlung aber weiter.“ Christoph Ley, Geschäftsführer Zentek Services, Köln (Bild: Zentek)

Erfassung und Sortierung

Das VerpackG räumt öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgern für die Erfassung der gebrauchten Verpackungen weitgreifende Mitbestimmungsrechte ein, beispielsweise in welchen Behältnissen (Sack oder Tonne) und in welchem Rhythmus gebrauchte Verpackungen zu sammeln sind. Diese Mitbestimmungsrechte haben nicht nur Einfluss auf die Sammelqualität, sondern auch auf die Kosten. Seit 2019 wurde in vielen Sammelgebieten der Gelbe Sack durch die Gelbe Tonne ersetzt. Diese Umstellung hatte nicht nur in der Anschaffung, sondern auch im laufenden Betrieb unmittelbare Auswirkungen auf die Kosten und damit auch auf die Beteiligungsentgelte. Die Abholung der Gelben Säcke kann deutlich schneller erfolgen als die Leerung jeder einzelnen Gelben Tonne.

Die Kosten für Sammlung und Sortierung der Verpackungen sind unabhängig von ihrer Recyclingfähigkeit identisch. Um hier eine Wirkung in Richtung nachhaltigere Packmittel zu erzielen, gibt es einen Vorschlag der Dualen Systeme für eine Fondslösung, die bereits an den relevanten Stellen vorgestellt wurde und in eine Novelle des Verpackungsgesetzes aufgenommen werden könnte. Das kann zu einer gezielten Förderung innovativer Technologien und zum Einsatz von recyclingfähigeren Verpackungen beitragen.

Beteiligungsmenge in Bewegung

„Große Hersteller haben bereits in der Vergangenheit ihre Verträge mit einem Dualen System regelmäßig auf den Prüfstand gestellt und die Verpackungslizenzierung mindestens alle zwei Jahre ausgeschrieben. Bei kleinen und mittelgroßen Herstellern gibt es keine einheitliche Vorgehensweise. Sollte §21 VerpackG in der aktuellen Legislaturperiode wie vorgesehen umfassend novelliert oder die PPWR im nächsten Jahr verabschiedet werden, gehe ich davon aus, dass die Zusammenarbeit zwischen Hersteller und Dualem System sich diesbezüglich umfassend ändern wird. Mindestrezyklatanteile sowie Vorgaben zur Recyclingfähigkeit von Verpackungen setzen eine langfristige und enge Zusammenarbeit zwischen Herstellern und deren Dualem System voraus.“ Diana Uschkoreit, Geschäftsführerin BellandVision, Pegnitz
„Große Hersteller haben bereits in der Vergangenheit ihre Verträge mit einem Dualen System regelmäßig auf den Prüfstand gestellt und die Verpackungslizenzierung mindestens alle zwei Jahre ausgeschrieben. Bei kleinen und mittelgroßen Herstellern gibt es keine einheitliche Vorgehensweise. Sollte §21 VerpackG in der aktuellen Legislaturperiode wie vorgesehen umfassend novelliert oder die PPWR im nächsten Jahr verabschiedet werden, gehe ich davon aus, dass die Zusammenarbeit zwischen Hersteller und Dualem System sich diesbezüglich umfassend ändern wird. Mindestrezyklatanteile sowie Vorgaben zur Recyclingfähigkeit von Verpackungen setzen eine langfristige und enge Zusammenarbeit zwischen Herstellern und deren Dualem System voraus.“ Diana Uschkoreit, Geschäftsführerin BellandVision, Pegnitz (Bild: BellandVision)

Eine aktuelle Studie der GVM Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung und des ifeu‐Instituts für Energie‐ und Umweltforschung Heidelberg gGmbH analysiert und prognostiziert, dass der Verpackungsverbrauch seinen Peak bereits 2021 erreicht hat und in den kommenden Jahren kontinuierlich weiter rückläufig sein wird. „Nach unserer Prognose wird im Jahr 2024 die Beteiligungsmenge insgesamt deutlich zurückgehen: Dabei prognostiziert die GVM für 2024 nach derzeitigem Wissensstand einen Rückgang des Verpackungsverbrauchs bei Leichtverpackungen (LVP) zwischen vier und fünf Prozent, bei Glas etwa um die zwei Prozent und bei PPK zwischen ein und zwei Prozent“, so Kurt Schüler, Geschäftsführender Gesellschafter der GVM Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung, Mainz.

Auch mehrere Vertreter der Dualen Systeme sehen einen signifikanten Rückgang der absoluten Verpackungsmengen. Da trotzdem die gesamte Erfassungsinfrastruktur aufrechterhalten werden muss, führen diese Mengeneffekte zu einer relativen Erhöhung der einzelnen Lizenzpreise.

Ausschlaggebend wird sein, auf welche Verpackungsmengen die Erfassungskosten künftig verteilt werden. Wer auf höhere Marktmengen setzt, kann seinen Lizenzierungskunden niedrigere Preise anbieten, zahlt am Ende aber möglicherweise drauf. Wer von niedrigeren Marktmengen ausgeht, kalkuliert möglicherweise realistischere Preise, überzeugt damit aber nicht seine Kunden.

Achtung: Eco-Fee-Modulierung

Um widersprüchliche Signale für das Verpackungsdesign durch divergierende nationale Regelungen zu vermeiden, sieht das europäische Kreislaufwirtschaftspaket eine Differenzierung von Lizenzentgelten vor. Die Recyclingfähigkeit einer Verpackung wird als das entscheidende Kriterium der Eco-Fee-Modulation gesehen. EU-weit einheitliche Maßstäbe sind unverzichtbar, um Behinderungen im EU-Binnenmarkt zu vermeiden. EPR-Gebühren bzw. Lizenzentgelte sollten so gestaltet sein, dass sie finanzielle Anreize für ein recyclinggerechtes Design von Verpackungen schaffen und eine verursachergerechte Kostenzuordnung ermöglichen. Das ist (in Deutschland) noch nicht akut, aber dieser Aspekt sollte in die Überlegungen einbezogen werden. Irgendwann kostet es richtig Geld, wenn sich Verpackungen nicht gut recyceln lassen. Oder sie werden im Markt nicht mehr zugelassen – das ist in der Europäischen Verpackungsverordnung (Packaging & Packaging Waste Regulation – PPWR) zumindest vorgesehen.

Ab in die (Gelbe) Tonne: Zur Abfallart Leichtverpackungen (LVP) zählen gebrauchte, restentleerte Verkaufsverpackungen aus Kunststoff, Aluminium, Weißblech und Verbundmaterialien.

Fazit

Der Markt ist in Bewegung, heute mehr denn je. Das gilt bei den Kosten für die Entsorgung genauso wie bei der Preisentwicklung für die Beteiligung von Verpackungen an den Dualen Systemen, die von einem starken Wettbewerb geprägt sind – so die einhellige Meinung der Befragten. Welche Prognosen sich als tragfähig erweisen, wird die Dynamik der Einflussfaktoren schon im Verlauf des kommenden Jahres zeigen. Die Summe der Faktoren wird aus heutiger Sicht dazu führen, dass die Anbieter ihre Preise aller Wahrscheinlichkeit nach für 2024 anpassen müssen. Wer jetzt nichts von seinem dualen Partner hört, der sollte wach werden. Als Empfehlung bleibt: Preis- und Serviceangebote auf ihre Tragfähigkeit zu prüfen und zu vergleichen.

1) Häufig wurden wir gebeten, die Angaben nur als Hintergrundinformationen zu verwenden. Unter diesem Aspekt sind unterschiedliche Positionen in unsere Betrachtungen eingeflossen (zu allen Aussagen sind der Redaktion die Quellen bekannt).

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