Leitfaden zur CO2-Einsparung

Bild von einer Maschine, die Kunststofffolien verarbeitet.
(Bild: shutterstock/Pixel B)

Die Deutsche Energie-Agentur (dena) unterstützt Unternehmen der Kunststoffindustrie bei der Einsparung von CO2. Im Leitfaden “Systematisch Energieeffizienz steigern und CO2-Emissionen senken in der Kunststoffindustrie” gibt die Agentur unteranderem Tipps und Hinweise zur technischen Umrüstung und Fördermöglichkeiten. 

Um technische Möglichkeiten und Potenziale in der Kunststoffbranche möglichst fachgerecht und branchenspezifisch darzustellen, hat die dena den Leitfaden in Abstimmung mit dem Gesamtverband der Kunststoffverarbeitenden Industrie (GKV) und der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen erarbeitet. Die Erkenntnisse, die aus der Zusammenarbeit mit den Kunststoffverbänden und aus dem durchgeführten “Praxisworkshop Kunststoffindustrie“ entstanden sind, sind ebenfalls in den Leitfaden eingeflossen.

Ziel ist es, systematisch die Potenziale und Herausforderungen zu bewerten, Innovationen und bewährte Lösungen zu nutzen und gemeinsam die Weichen in Richtung Klimaneutralität zu stellen. Um dabei die richtigen Entscheidungen zu treffen, gibt der Leitfaden einen Überblick und Orientierung.

Maßnahmen zur Energie- und Ressourceneinsparung

Die Publikation ist Teil des Projekts “Leuchttürme CO2-Einsparung in der Industrie”, das die dena im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz Energie (BMWK) durchführt. Im Projekt zeigt die dena Wege für mehr Energieeffizienz und CO2-Reduktion in vier Schwer­punktbranchen auf, darunter ist auch die Kunststoffindustrie. Sie folgen dem Grundsatz “Efficiency First“ und fokussieren auf Maßnahmen zur Energie- und Ressourceneinsparung, die auch die Wettbewerbsfähigkeit steigern. Besondere Beachtung finden dabei die Förderprogramme des BMWK, die den Unternehmen finanzielle Unterstützung bieten.

Quelle: IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen

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