Internationaler Hotspot der Pharmaindustrie: Pharma-Kongress 2020

Pharma-Kongress 2020
Pharma-Kongress 2020: Auch in diesem Jahr finden in den Konferenzen und auf der Fachmesse Live Demos statt. (Bild: Concept Heidelberg)

Der Pharma-Kongress Produktion & Technik gilt seit Jahren als der wichtigste Branchentreffpunkt für Mitarbeiter und Führungskräfte aus der Pharma- und Biopharmaproduktion sowie von technischen Dienstleistern. Der jährlich ausgerichtete Kongress ist der größte seiner Art in Europa. Er vereint unter einem Dach hochkarätige Konferenzen zu GMP-/FDA-Compliance, eine Fachausstellung mit traditionellem Social Event und viel Gelegenheit fürs Networking.

Referenten von den führenden Pharmakonzernen und Arzneimittelbehörden präsentieren an den beiden Konferenztagen Case Studies in insgesamt acht Konferenzen. Teilnehmer aus über 20 Ländern machen den Pharma-Kongress zu einem internationalen Hotspot für die Pharmaproduktion und -technik.

In einer besonderen Kombination aus Konferenzen und der Fachmesse „PharmaTechnica“ diskutieren Kongressteilnehmer am 24. und 25. März 2020 wieder die aktuellen Trends und nehmen die Gelegenheit zum ausführlichen Austausch mit Kollegen, den regulierenden Behörden und Meinungsbildnern wahr.

Fachmesse „PharmaTechnica“

Auf der „PharmaTechnica“ werden in diesem Jahr knapp 90 Aussteller vertreten sein. Dort profitieren Kongressteilnehmer wie Fachbesucher von Fachgesprächen und einem intensiven Erfahrungsaustausch. Neben den Livedemos als Teil zweier Konferenzen finden auch auf der Fachmesse wieder zahlreiche freie Livedemonstrationen statt, die die neue Technik direkt in der praktischen Anwendung erlebbar werden lassen.

Zu den Ausstellern gehören u. a. Bausch + Ströbel, Harro Höfliger Verpackungsmaschinen, Uhlmann Pac-Systeme, Domino Deutschland, GEA Group, Syntegon Technology, Heuft Systemtechnik, Multivac, Groninger, Romaco und PTI Packaging Technology & Inspection.

Ursprung des Pharma-Kongresses ist die Pharmatechnik-Konferenz, bei der es auch in diesem Jahr wieder um innovative und nachhaltige Investitionsprojekte sowie deren GMP-konforme, technische Realisierung geht. Anhand von Fallstudien – u. a. von Novartis, Roche, BioNTech, Merck und Oncotec – werden mögliche Lösungsansätze praxisnah transportiert. Die Fallbeispiele fokussieren sich dabei auf Facilities für die Produktion von sterilen Arzneiformen. Es sind sowohl klassische Steril- bzw. Abfüllbereiche im Programm als auch eine neue Biotechproduktion. Auch der Einsatz von Robotertechnik in der Sterilabfüllung ist Bestandteil der Konferenz.

Neue Möglichkeiten durch Digitalisierung

Die zunehmende Vernetzung von Anlagen, Systemen und Menschen durch die Digitalisierung eröffnet der Pharmaindustrie neue Möglichkeiten. Der eigentliche Vorteil von Industrie 4.0 liegt dabei in der Beschleunigung von Entscheidungs- und Anpassungsprozessen, wenn die täglich, z. B. im Monitoring oder in der Prozessüberwachung, erzeugten Daten dazu genutzt werden können. Ziel der Konferenz Digitalisierung und Vernetzung ist es daher, den derzeitigen Wandel aufzuzeigen, mit Beispielen zu unterlegen und einen Ausblick in eine digitale und vernetzte Pharmaindustrie zu geben.

Die Datenintegrität ist schon seit Jahren eines der grundlegenden GMP-Prinzipien. Trotzdem haben FDA und europäische Inspektoren in den letzten fünf Jahren wiederholt schwere Verstöße beanstandet. Was sie eigentlich erwarten und wie Firmen bei Inspektionen mit Fragen der Datenintegrität umgehen, ist deshalb Thema der ECA-(European Compliance Academy)-Konferenz Data Integrity. Thematisiert werden hier u. a., wie man sich als Unternehmen erfolgreich auf eine Inspektion vorbereitet, wie Fragen der Datenintegrität untersucht werden sollten – insbesondere in den Bereichen Fertigung und Technik – und welche Verantwortlichkeiten Lieferanten bei der Einhaltung von Datenintegrität haben.

Barrieresysteme in der aseptischen Produktion

Seit Jahren ein viel diskutiertes Thema auf dem Pharma-Kongress sind Technologien und Compliance in der aseptischen Herstellung von Arzneimitteln. Die neuesten technischen Entwicklungen, die aktuellen Anforderungen, die technisch umzusetzen sind, werden nicht nur in Vorträgen präsentiert, sondern auch in verschiedenen Livedemos vorgestellt.

Bei Arzneimitteln, die in aseptischen Prozessen hergestellt werden, ist der Schutz vor mikrobieller Kontamination der wichtigste Punkt. Daher fordern Behörden eine strengere Trennung zwischen Bediener und Produkt in Form eines Barrieresystems. Die Konferenz Barrier Systems konzentriert sich daher auf aktuelle Fragen rund um die beiden Systeme auf dem Markt – RABS (Restricted Access Barrier System) und Isolatoren.

Ein ebenfalls seit einiger Zeit heiß diskutiertes Thema ist die kontinuierliche Herstellung von Arzneimitteln – und die könnte auch der nächste Schritt zur Prozessintensivierung in der Entwicklung von Biopharmazeutika sein. Zentrales Thema der Konferenz Continuous Bioprocessing der ECA sind deshalb die Konzepte der kontinuierlichen Herstellung und der Grad ihrer Akzeptanz in der biopharmazeutischen Industrie.

Pharma-Kongress kompakt
Über 1.000 erwartete Teilnehmer, knapp 90 Aussteller, 60 Referenten, 8 Konferenzen
Veranstaltungsort: Crowne Plaza Düsseldorf/Neuss, Rheinallee 1, 41460 Neuss
Veranstaltungsdatum: 24. und 25. März 2020
Organisation: Concept Heidelberg GmbH, Telefon: 06221 84 44-0
Information: www.pharma-kongress.de und über die Pharma-Kongress-App