Veganes Hack in materialsparender Schale

Veganes Hack im eTray auf einer Maschine von Sealpac
Die faserbasierte MAP-Verpackung besteht aus zwei Komponenten: einem bedruckbaren Stanzling aus Karton und einem dünnen Kunststoff-Inlay, das als Siegel- und Funktionsmedium dient. (Bild: Sealpac GmbH)

Der Genuss veganer und vegetarischer Lebensmittel entwickelt sich zum Megatrend. Das motiviert selbst renommierte Fleischproduzenten wie Ponnath Die Metzgermeister GmbH dazu, ihr Angebot zu erweitern. Das vegane Hack des Unternehmens wird jetzt im eTray verpackt.

Seit 2017 gehört das Unternehmen Absolute Vegan Empire (AVE) aus Nabburg in der Oberpfalz zur Ponnath Gruppe. Als jüngste Entwicklung brachte das Unternehmen jetzt veganes Hack auf den Markt. Es wird auf Basis von Sojaproteinen mit weiteren pflanzlichen Bestandteilen, u. a. Kokosfette und natürliche Gewürze, hergestellt. Die passende Verpackungslösung fanden die Verantwortlichen der Ponnath Gruppe in eTray®, einer gemeinschaftlichen Entwicklung der Sealpac GmbH aus Oldenburg und der Jaun Neoform GmbH aus Gomaringen.

eTray – weniger Kunststoff, viel Kommunikation

Die faserbasierte MAP-Verpackung besteht aus zwei Komponenten: einem hochwertig bedruckbaren Stanzling aus Karton und einem dünnen Kunststoff-Inlay, das nur noch als Siegel- und Funktionsmedium dient. Der Materialbedarf an Kunststoff ist für die formstabile und prozesssichere Schale um 40 bis 60 Prozent geringer als für herkömmliche MAP-Schalen. Für die innovative ressourcenschonende Lösung wird Mono-PP anstelle von APET eingesetzt. Damit erfüllt sie auch die neuen Leitlinien des LEH, der inzwischen Verpackungsmaterialien auf Basis von Polyolefinen fordert. Die beidseitige hochwertige Bedruckbarkeit des Kartonträgers bietet Anwendern wie Ponnath viel Raum für Kommunikation – neben Produktinformationen z. B. auch für Hinweise zur Entsorgung der Verpackungsbestandteile.

Prozesssicher, trennbar und komplett recyclingfähig

Zur prozesssicheren Verarbeitung der eTray-Schalen im Format 190 x 144 mm setzt Ponnath im Freiburger Werk einen Trayselaer Sealpac A7 mit 5-fach-Werkzeug ein. Diese Maschinen- und Siegelwerkzeugkonfiguration ermöglicht dem Unternehmen höchste Flexibilität in der Anwendung, denn auch herkömmliche 190er-Standardschalen lassen sich damit verschließen.



Hände zerdrücken das eTray von Sealpac

Durch das Zusammendrücken lässt sich die stoffliche Trennung in Karton und Kunststoff leicht umsetzen – beide Komponenten der Verpackung sind zu 100 Prozent recyclingfähig. (Bild: Sealpac GmbH)

Die Schalen werden im Verpackungsprozess mit hoher Taktzahl vollautomatisch abgestapelt und befüllt. Dank zuverlässiger Versiegelung und bester Barriereeigenschaften, die sich nicht von denen reiner Kunststoffschalen unterscheidet, steht eTray® für höchste Produktsicherheit. Die Konstruktion der eTray-Schale ist so aufgebaut, dass nach der Produktentnahme spielend leicht die erforderliche stoffliche Trennung in Karton und Kunststoff erfolgen kann. Die Schale muss lediglich zusammengedrückt werden. Beide Komponenten brechen auseinander und lassen sich über die entsprechenden Wertstoffsammlungen entsorgen. Die Komponenten sind zu 100 Prozent recyclingfähig.

Quelle: Sealpac GmbH