Damit beim Verpacken nichts überschwappt

(Foto: SEW-EURODRIVE)

Wer beim Produzieren oder Verpacken mit Flüssigkeiten arbeitet, kennt die Gefahr: Flüssigkeiten können bei einem Taktbetrieb aufschwingen oder beim Beschleunigen und Abbremsen überschwappen.  Eine Software von SEW Eurodrive soll das verhindern.

Im Produktions- und Verpackungsprozess ist das Auf- und Überschwappen von Flüssigkeiten unerwünscht. Es kann zu Siegelproblemen, verschmutzten Behältern und zu starken Verunreinigungen der Maschine führen, die Ausschuss erzeugen und so die Gesamtanlageneffektivität (OEE) des Betreibers senken. Wird dies durch geringere Beschleunigungen und Taktzahl kompensiert, leidet hingegen die Produktivität der Maschine.

Die Physik der Flüssigkeit verstehen

Ein Softwaremodul mit einem langen Namen soll dies verhindern. “MOVIKIT MultiMotion Camming addon AntiSlosh” nennt sich die Lösung des Bruchsaler Unternehmens SEW Eurodrive, mit der schwingungsfreie Bewegungsprofile anhand einer intelligenten Abstimmung auf die physikalischen Eigenschaften der Flüssigkeit generiert werden sollen. Die ideale Nutzung der Taktzeit ermögliche eine Produktion mit maximaler Performance, kombiniert mit einem Überschwappschutz, so das Unternehmen.

Weniger Schmutz - höhere Effizienz

In der Lebensmittelproduktion und -verarbeitung sind außerdem Hygiene und Sauberkeit unverzichtbar. Idealerweise werden Verunreinigungen von vornherein verhindert. Hier kann ein präzise geführter Prozess unterstützen. Diese Aufgabe übernimmt das Softwaremodul. Es ist Teil des Antriebs- und Automatisierungsbaukastens MOVI-C. Es soll die Bewegungsprofile beim Beschleunigen und Abbremsen so geschickt steuern, dass flüssige oder viskose Produkte hoch dynamisch, „schwapp-frei“ und vor allem sauber positioniert werden können.

Diese neue und prämierte Bewegungskontrolle reduziert den Verschmutzungsgrad erheblich und somit auch den Reinigungsaufwand. Das erhöht die Effizienz und verringert gleichzeitig Verschleiß und Störanfälligkeit. Das Softwaremodul optimiert die Taktzeiten – mit dem Ziel, maximale Performance, höchst mögliche Produktionsleistung und Betriebssicherheit in Einklang zu bringen. Dabei gehen Eigenfrequenz, Viskosität und Dämpfung der Flüssigkeit als Parameter in die Berechnung ein.

Quelle: SEW Eurodrive

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